Was ist die innere Stimme?

Shownotes

Lange war Gedankenlesen etwas für Science-Fiction. Für Filme, in denen Maschinen mehr über uns wissen als wir selbst. Inzwischen ist daraus Forschung geworden. Surjo Soekadar ist Neurotechnologe, Psychiater und Psychotherapeut. Er entwickelt Gehirn-Computer-Schnittstellen, die gelähmten Menschen ihre Stimme zurückgeben können. Und dabei stösst er auf eine viel grössere Frage. Was ist diese innere Stimme eigentlich, mit der wir den ganzen Tag leben? Am aha Festival sprach er über Intuition, Bauchgefühl und die Sprache im Kopf. Über Technologien, die Gedanken in Sprache übersetzen können. Und darüber, warum Unternehmen wie Neuralink oder OpenAI Milliarden in diese Forschung investieren. —

aha ist ein Happening für Wissenschaft in Luzern. Ein Festival, das Forschung und Wissen vermittelt. aha ist kein Kongress. Es richtet sich an neugierige Köpfe, die nach kompetenten Antworten auf aktuelle und brennende Fragen aus Gesellschaft und Politik suchen. Die nächste Ausgabe findet am 29. und 30. Januar 2027 statt. Mehr Infos.

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Grafik: sava.world Sounddesign: Misic-Sound

Transkript anzeigen

00:00:00: Bei manchen ist sie auffordern, bei anderen ermutigen.

00:00:03: Bei anderen ist die Niederschmettern – die sagt ihnen die ganze Zeit wie blödsinn.

00:00:06: Das ist bei jedem anders!

00:00:12: Natürlich möchten wir alle Kontrolle haben über unsere innere Stimme.

00:00:16: Wenn Sie solche Technologien einsetzen bekommen Sie die Kontrolle.

00:00:19: aber nicht nur Sie bekommen die Kont Rolle sondern die Firma die Ihnen das Gerät verkauft bekommt auch die Kontrollen.

00:00:26: Verdichtete innere Sprache, und da gibt es eben Psychologen die sich damit beschäftigt haben bedeutet dass man fast zehnmal schneller denken kann als man ausbricht.

00:00:35: Manche Leute sprechen schneller als sie denken aber...

00:00:45: In diesem Vortrag geht es um unsere Gedanken.

00:00:48: Um den einen Ort an dem niemand herankommt außer wir selbst.

00:00:52: Wobei stimmt das eigentlich?

00:00:55: Nach dem vortrag von Suryosukadar bin ich mir dann nicht mehr so sicher.

00:00:59: Suryo-Sukadal ist Neurotechnologe und Psychiater.

00:01:02: Er entwickelt Gehirn-Computerschnittstellen, mit denen Menschen allein durch ihre Gedanken wieder kommunizieren können.

00:01:08: Klingt ein bisschen nach Science Fiction ist heute aber Teil seiner Forschung und plötzlich stellen sich Fragen die gar nicht technisch sind.

00:01:16: Was ist eigentlich unsere innere Stimme?

00:01:19: Wie entstehen Gedanken und wem gehören sie wenn Maschinen Sie eines Tages lesen oder übersetzen können?

00:01:26: In den nächsten forty-fünf Minuten erfahrt ihr, was heute schon möglich ist.

00:01:31: Warum das für viele Patientinnen und Patienten Hoffnung bedeutet?

00:01:35: Und weshalb genau diese Hoffnung manchmal zu größten Herausforderungen wird!

00:01:39: Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören!

00:02:05: Vielen Dank für den Applaus.

00:02:20: Es ist sehr gemütlich hier und ich habe auch gesagt, es fühlt sich fast an wie in Berlin im Berghallen.

00:02:25: also ich bin sehr froh über diese Klubatmosphäre hier und wir haben am Ende auch ein bisschen Gelegenheit Fragen zu klären und in der Einleitung haben was gehört.

00:02:33: das geht um die Frage Wie können wir Stimmen hörbar machen?

00:02:36: Wer sind denn eigentlich diese Stimmen?

00:02:38: Ich werde diese Frage versuchen, zu beantworten.

00:02:40: Und die Frage ist natürlich Hörber machen für uns selbst oder Hörper machen für andere?

00:02:48: Und Hörberg machen für Andere ist natürlich dann relevant wenn man zum Beispiel komplett gelehmt ist.

00:02:54: Man nennt das ein Locked-Insyndrom, wenn man praktisch voll im Bewusstsein ist aber nicht in der Lage ist sich zu bewegen oder zu sprechen.

00:03:01: In solchen Situationen wäre es sehr nützlich die innere Stimme hörbarzumachen.

00:03:06: Aber jetzt schauen wir erstmal Wie ist das mit der inneren Stimme?

00:03:08: Also, wie komme ich überhaupt zu diesem Thema.

00:03:10: Ich bin auf der einen Seite Neurotechnologe als sich entwickelt sogenannte Gehirn-Computerschnittstellen.

00:03:16: Das sind technische Geräte die eben genau neuronale Signale übersetzen können in Steuersignale externer Geräten zum Beispiel eben z.B.

00:03:26: Locked Innensyndrom zur Kommunikation.

00:03:28: aber ich bin gleichzeitig auch Psychiater und Psychotherapeut Und habe dadurch natürlich auch Kontakt zu Menschen.

00:03:37: Jetzt die Stimmen nicht nur als angenehm erleben, sondern möglicherweise als sehr unangenehm bedrohlich teilweise sogar sie außen hören können.

00:03:46: Man schätzt etwa das eben ein Prozent aller Menschen an Schizophrenie erkranken und viele wissen wahrscheinlich dass ein Kernsymptom der Schizophreni darin besteht, dass man Stimmen hört und zwar kommentierende und dialogisieren bestimmen so wie wir es jetzt gerade im Beispiel gehört haben übrigens aus einer Entstigmatisierungskampagne, die einem zeigen möchte wie sich das eigentlich anfühlt.

00:04:12: Wie auch verstörend es sein kann wenn man ständig gesagt bekommt bist du blöd oder was?

00:04:16: ja?

00:04:17: Also im Grunde genommen ist es so dass ich Patienten sehe, die stimmen hören bedrohliche Stimmen hören.

00:04:26: Es ist aber auch so dass also Schizophrenie schätzt mal sechzig bis achtzig Prozent aller Betroffenen hören stimmen.

00:04:33: Es ist aber auch so, dass es Menschen gibt, die Stimmen hören, obwohl sie überhaupt gar keine Schizophrenie haben.

00:04:39: Also wirklich Stimmen hören im Außenraum, die mit ihnen sprechen und das betrifft etwa ein bis fünf Prozent der Bevölkerung also eigentlich noch mal viel mehr als es Menschen gib, die an der Schizophrenien erkrankt sind.

00:04:52: Das ist jetzt die Frage was verstehen wir eigentlich unter der inneren Stimme?

00:04:57: Und es ist immer eine Stimme.

00:04:58: manchmal ist es vielleicht eher in einer Art Intuition, die einem sagt soll ich so handeln, soll ich zuhandeln?

00:05:04: Also eine prädlinguistische Eingebung, ob man was machen soll oder nicht und manchmal ist es auch verbunden mit einem körperlichen Gefühl.

00:05:12: Man nennt das dann eben das Bauchgefühl.

00:05:14: also man merkt richtig im Bauch, dass die falsche Entscheidung eher wenn es um Falschentscheidung geht.

00:05:21: bei der Intuition ist es eher so, dass man versucht Muster zu erkennen.

00:05:25: Man muss jetzt sagen, es ist wieder eine schwarze Farbe oder eine rote Farbe beim Roulette und das kann man so aus der Intuition erfassen.

00:05:33: Aber es nicht unbedingt ein Bauchgefühl.

00:05:36: Und dann gibt es eben die Selbstgespräche oder das sogenannte Inner Speech also das Verbalisieren von Worten.

00:05:44: Das ist so dass manche Menschen die ganze Zeit eine Stimme hören, die mit ihnen spricht.

00:05:48: Jetzt sei doch nicht so laut.

00:05:49: doch mal ein bisschen leiser, sei doch ein bisschen netter.

00:05:52: Die ganze Zeit hören sie sagen die Stimme, die etwas zu ihnen selbst sagt.

00:05:56: und dann gibt es aber auch Menschen, die gar nichts hören nur in Gefahren.

00:06:00: Mal halt macht das nicht so etwas hören, aber sonst eigentlich die Stimmen gar nicht wahrnehmen.

00:06:08: So jetzt ist es so dass... wo kommt das her?

00:06:11: Also wenn man so ein bisschen guckt ja wurde es denn überhaupt mal zum ersten Mal beschrieben?

00:06:17: also Ich bin humanistisch gebildet, war auf einem humanistischen Gymnasium.

00:06:21: Das erste, was ich so kenne ist das antike Griechenland und bei Sokrates gibt es das Daimonion oder den Daimonon.

00:06:29: Das ist sozusagen eine Instanz die einen moralischen Rat gibt und eben auch ich sage mal Dinge dann verbalisiert und sagt Ist das richtig oder falsch?

00:06:38: Und in dieser Zeit galt das Daimmonion als ein Draht zu göttlichen Welt die sozusagen die höhere Ordnung vermittelt in den Menschen hinein.

00:06:49: Und dann wird auch klar, dass da alles zusammenläuft, nämlich die Intuition des Bauchgefühl und möglicherweise eben auch der Innenspeech.

00:06:58: Später so in der Entwicklung ist natürlich das Göttliche immer runtergedimmt worden und irgendwann hat man sich überlegt okay was liegt eigentlich diesen Dingen zugrunde?

00:07:08: Und dann gab es eben auch die Neurowissenschaften, die bildgebenden Verfahren.

00:07:13: Dass man sich überlegt was korreliert eigentlich mit diesem Phänomen der inneren Stimme oder des Bauchgefühls in der Intuition?

00:07:19: und das was mal jetzt sozusagen sich anschaut ist das Gehirn.

00:07:24: Das was sich ergibt ist zur Intuition.

00:07:27: wenn wir uns die neuronalen Signale anschauen die mit Intuition zusammenhängen.

00:07:32: Man eben als Netzwerk bezeichnet das sogenannte predictive coding also des voraussagenden Kodierens.

00:07:41: Und wenn man sich anschaut, welche Hirnareale da beteiligt sind?

00:07:45: Man kann ja immer sagen es gibt so die alten Hirnteil-Hirn-, Stammmittelhirnen, limbische Systeme und dann gibt's das Großhirn und dem Großhirnt dann eben den motorischen Bereich, den sensorischen Bereich und an den frontalen Bereich.

00:07:58: Bei den Menschen ist es so dass der frontale Bereich stärksten und am größten Ausgebild des gegenüber allen anderen Lebewesen auf diesem Planeten.

00:08:08: Also natürlich haben Wale ein größeres Gehirn, aber sie haben eben kein größeres Frontal hin.

00:08:13: Und man sagt eben dass diese Mustererkennung und das Planen und all dieses, dass es im Frontall hinwiegt und wenn's hier um Predictive Coding geht und Intuition munderts einen nicht, dass eben der Präfrontale Cortex eine Schaltstelle dann das heißt Anthorios Singulum stark beteiligt sind, top down also von oben nach unten.

00:08:32: und dann eben das Gedächtnis der Hypokampus und das Triatum dass sozusagen vermittelt in die Motorekinein.

00:08:39: Beim Bauchgefühl man nennt es dort Interozeption und das ist auch so etwas was ich sage mal jetzt im Mode gekommen.

00:08:47: Viele kennen die Vargus-Nervstimulation, also man hat verstanden das Gehirn schwimmt nicht in irgendeiner Flüssigkeit und ist von allem getrennt.

00:08:57: Sondern es ist ja genau andersherum.

00:08:59: im Gehirnen läuft alles zusammen und es gibt sozusagen das zentrale Nervensystem mit dem Rückenmark und dann unglaublich viele peripheren Nerven, die sozusagen aus der Umwelt in das Nervensystem hineinspielen und anders herum auch um die Interozeption.

00:09:16: Die involviert eben auch sehr stark das autonome Nervensystem.

00:09:20: Und es ist ein Körpergedächtnis, also wenn Sie zum Beispiel irgendwann Stromschlag gekriegt haben dann merken sie dass jedes mal wenn sie an die Stelle kommen ihr Herz plötzlich wieder anfängt zu pumpen und sich vielleicht leicht nasse Finger bekommen.

00:09:32: Das ist eine autonomen Reaktion, die eben im Körper gespeichert ist Weil der Körper erfasst den Kontext, in dem das passiert ist und erinnert es.

00:09:41: Und das liegt nicht unbedingt nur im Zentralnervensystem, sondern es ist die Interaktion zwischen allem was sie umgibt, Gerüche ... Was vorher passiert ist, ob Sie eine Stimme gehört haben oder irgendwas passiert.

00:09:56: Das ist alles kontextabgespeichert in Ihrem Organismus und reagiert darauf, um sie zu schützen logischerweise.

00:10:02: Was ist da im Gehirn aktiv?

00:10:04: Man weiß, die anterior Insula.

00:10:07: Das ist so ein Emotionsbereich.

00:10:10: Der Hirnstamm ist klar das.

00:10:12: es geht nämlich auch schnell um Reflexe.

00:10:14: Schnelles reagieren, Atmung ich sage mal autonomes System dann Yippo-Talamus die ganzen Hormone Amygdala das ist der Mantelkern das ist das Areal dass sehr stark mit Angst Regulation zu tun hat.

00:10:29: Also ob man etwas als angenehm oder unangenehm empfindet, das ist ein Bewertungsbereich.

00:10:34: Und dann eben nachgeschaltet der präfrontale Cortex.

00:10:37: also da ist es eher so dass denn sozusagen das am Schluss mitbekommt und sozusagen zurück wirken kann um zu moderieren.

00:10:46: aber eigentlich spielt die Musik hier unten Es kann man nicht ich sage mal kontrollieren sehr stark sondern die Reaktion kommt weil sie soll einen ja schützen.

00:10:55: So jetzt kommen wir zum Bereich der inneren Sprache Und da gibt es ja tausend Bezeichnungen dafür.

00:11:01: Also covered speech, attempted speech – also Tausend Sachen was man alles beschreiben könnte.

00:11:06: aber eigentlich geht's immer um die Sprachsimulation.

00:11:11: Man hat Papa, Mama irgendein Begriff und die Frage ist ja wie bildet man denn den Begriff?

00:11:18: Man muss Muskeln beteiligt, man muss das artikulieren.

00:11:22: Das ist motorisch niedergeschrieben im Nervensystem.

00:11:25: Es ist eine Art Sprachsimulation und dann wundert es einen auch nicht, dass Motorische Areale v.a.

00:11:30: beteilig sind hier vor allem mit Temporalappen aber auch der primärmotorische Cortex und das Frontalhönn.

00:11:41: Und übrigens auch A-Eins heißt immer primär, M heißt motorisch, A ist auditorisch also primärauditorischer Cortex.

00:11:50: Und das macht jetzt auch Sinn, weil im Grunde genommen ist es so.

00:11:53: Wenn Sie Sprache simulieren, dann geht immer ein Manentas eine Efferenzkopie also von dem was sie erwarten wenn sie's aussprechen an ihre Hörrinde um sie vom Rest zu unterscheiden.

00:12:07: Deswegen ist es immer so komisch, wenn Sie sich selber sprechen hören im Mikrofon wie ich jetzt.

00:12:13: Es hört sich völlig anders an und das hat damit eben etwas zu tun dass es immer eine Kopie gibt von dem motorischen Bereich an den auditorischen Bereich, der das abgleicht und inhibiert, dass sie sich selber zu laut hören.

00:12:28: Und Sie können immer auch wissen was sage ich jetzt gerade?

00:12:31: Was sagen die anderen?

00:12:32: sonst könnte das Gehirn alles gar nicht voneinander trennen.

00:12:35: Das erzeugt eben auch das Phänomen, das wir am Anfang gehört haben, wenn es hier zu einer fehlenden Inhibition kommt im auditorischen im primärauditorischen Cortex, dass sie es im Außen tatsächlich hören.

00:12:52: Also diese simulierte Sprache die von innen kommt wird wahrgenommen als wäre sie im Raum und ich hab's jetzt auch gerade schon gesagt.

00:13:01: also die Frage ist natürlich aber warum sind die Stimmen immer so unangenehm?

00:13:04: Die meisten Stimmen sind unangenergenehm!

00:13:05: Die meisten Patienten die eine Psychose bekommen, die stimmen hören...die sind ganz unanganehm, die beschimpfen einen, die sagen ein bring dich um Du wirst nichts wert die ganze Zeit.

00:13:17: Und das liegt natürlich daran, dass wenn sie einmal anfangen was Negatives zu sagen man sich auch schlecht fühlt.

00:13:24: und wenn man sich schlecht fühlst dann reagiert man natürlich aus dem Stress heraus mit noch mehr negativer Erwartung und dann wird es immer negativ geworden kann sich richtig aufschaukeln, dass mal am Schluss wenn es frisch auftritt nur noch mit Neuroleptika das Ganze durchbrechen kann also indem man einfach alles im Hirn runter fährt was das was Dopamineak vermittelt wird.

00:13:44: Jetzt ist natürlich die Frage, wie ist die Sprache eigentlich von außen nach innen gekommen?

00:13:48: Eigentlich sprechen wir nach außen um uns gegenüber der Umwelt irgendwie mitzuteilen.

00:13:54: Und jetzt ist die Frage naja aber wieso geht das eigentlich dass wir mit uns selber sprechen?

00:13:59: und da gibt es Theorien.

00:14:00: also erstmal das eine ist erst mal die Unterscheidung zwischen Innen- und Außen, Internalisierung und Externalisierung.

00:14:07: Und man muss ja jetzt sagen, es ist so dass wir Sprache hören von unseren Eltern und dann auch animiert werden selber uns mitzuteilen wenn wir Hunger haben durch Schreien usw.

00:14:16: und erlernen die Sprache und irgendwann versteht man die Worte.

00:14:21: und dann ist es ebenso das man Selbstgespräche führt So ein Malter von vier Jahren und diese Selbstgespreche werden dann irgendwann zu inneren Gesprächen.

00:14:35: und da unterscheidet man Die elaborierte innere Sprache, also ich höre mich selber langsam sprechen oder auch manchmal schneller sprechen und die sogenannte verdichtete innere Sprache.

00:14:47: Und verdichterte innere sprache – und da gibt es eben Psychologen, die sich damit beschäftigt haben – bedeutet dass man fast zehnmal schneller denken kann als man ausbricht.

00:14:57: Manche Leute sprechen schneller als sie denken aber Es ist so, dass man eigentlich annimmt.

00:15:04: In der Regel ist es so, das man zehnmal schneller Dinge formulieren kann im Kopf als man sie aussprechen kann motorisch.

00:15:11: Wer hat sich damit beschäftigt?

00:15:13: Ein Mann, der leider nur siebenunddreißig Jahre alt geworden ist ein russischer Psychologe wie Godzki heißt er.

00:15:20: Der hat das beobachtet bei kleinen Kindern eben zwischen drei und vier Dass Sie anfangen mit sich selber zu sprechen.

00:15:27: also hier ein Beispiel Sie kommentiert praktisch genau das, was sie gerade macht und welche Farbe sie sieht.

00:15:43: Und was sie da macht?

00:15:44: Jetzt nehmt ihr die Pink-Farbe und malt es dann pink aus.

00:15:50: Sie kommente praktisch sich selber!

00:15:53: Als nächster Schritt wird diese Kommentierung internalisiert und so entsteht die innere Sprache.

00:15:58: Und jetzt ist natürlich die Frage ja gut wo... Was ist die innre

00:16:02: Sprache?!

00:16:03: Da kann man jetzt ganz viel drüber philosophieren und im Runde genommen ist das sicher auch etwas, was Sie wissen möchten.

00:16:10: Man kann es am Ende nicht unterbrechen.

00:16:12: Es ist keine Instanz sondern es ist etwas, in was im Prinzip beschreiben soll wie sie sich verhalten sollten in bestimmten Situationen.

00:16:22: Wir hatten angesprochen Intuition Interozeption Und dann eben auch die Stimmen, die dann sozusagen noch da drüber sitzen.

00:16:30: Die Frage ist natürlich, wie können wir diese Stimmen auch noch anders beschreiben?

00:16:34: Und ich habe schon erwähnt.

00:16:35: Das Gehirn spielt eine Rolle.

00:16:36: Neuronale Prozesse und die Frage ja was machen wir jetzt damit?

00:16:41: Wir hatten jetzt eigentlich Interesse an diesen Stimmen.

00:16:43: sind das nur Sie oder gibt es vielleicht auch andere Leute, die Interesse haben an ihrer Stimme?

00:16:48: weil wer kontrolliert ihre Stimme eigentlich?

00:16:51: Sind sie das?

00:16:54: Sie sich alle wünschen, dass sie die inneren Stimmen selber kontrollieren können.

00:16:57: Tatsächlich gibt es Techniken, die Stimmen auch besser kontrollieren zu können.

00:17:03: Aber das ist nicht das Thema des Vortrags.

00:17:05: Sondern ... Das Thema des Vertrags ist wie ich vorhin schon so ein bisschen angespielt habe, die können wir diese innere Stimme hörbar machen in Situationen wo sie nicht in der Lage sind, sich mitzuteilen weil möglicherweise wird Ihnen das passieren.

00:17:19: wenn sie einen Schlaganfall haben Im Hirnstam zum Beispiel, dann ist es so, dass sie lockt in sind und sich nicht mitteilen können.

00:17:27: Oder überhaupt einen Schlaganfall gibt die Aphasie

00:17:29: z.B.,

00:17:30: da können Sie sich nicht mehr in der Lage auszudrücken.

00:17:34: Die Frage ist kann man Menschen mit Aphasi ermöglichen wieder zu kommunizieren?

00:17:39: Und darüber möchte ich jetzt mit Ihnen sprechen!

00:17:44: dass man die neuronalen Signale irgendwie ausliest und einer Maschine zugänglich macht, die das dann irgendwie analysiert und überträgt.

00:17:52: Und dann aber auch andersherum in das Gehirn hineinwirkt – dies ist Uralt.

00:17:57: Dies ist ein Science-Fiction Motiv, das immer wieder auftritt hier wie zum Beispiel bei Star Trek, den Box oder Total Recall oder der Matrix.

00:18:07: Das heißt, die Idee ist sehr alt und es war immer Science-Fiction, ein bisschen versponnen.

00:18:11: Und ich muss auch sagen als ich angefangen habe, glaubt das weltweit glaube ich, konnte man die Arbeitsgruppen an zwei Händen abzählen.

00:18:19: Zwar in wenigen Arbeitsgruppens, die sich mit dem exotischen Thema beschäftigt haben.

00:18:22: wie können wir das gehören?

00:18:24: Mit einer Maschine verbinden.

00:18:26: Mittlerweile ist es aber so dass dieses Thema Mainstream geworden ist.

00:18:33: Diese drei Herren kennen sie!

00:18:35: Ich weiß nicht... Der Reichtum dieser Männer übersteigt das Botoinlandsprodukt einiger vieler Länder, Mark Zuckerberg, Elon Musk und nun auch Sam Altmann der OpenAI, der Zweihundertfünfzig Millionen US-Dollar investiert hat.

00:18:52: Ist gerade in den zwanzig fünfundzwanzig um eine solche Gehirncomputerschnittstelle zu bauen.

00:18:58: die ist ja möglich dass man eben das Innere mit einer Maschine verbindet.

00:19:03: Und warum macht man das eigentlich?

00:19:05: Und wo stehen wir eigentlich technologisch an der Stelle?

00:19:09: Es ist so eine Studie, die rausgekommen ist, zwanzig vierundzwanzig.

00:19:13: Von morgen Stanley, die sich damit beschäftigt, wie viel Potenzial hat denn so eine Schnittstelle eigentlich?

00:19:20: Würden Sie sowas tragen wollen?

00:19:22: Was ist denn der Bedarf?

00:19:23: Diese Studie hat gezeigt dass es Vierhundert Milliarden US-Dollar im Markt gibt in den USA allein für Gehirn-Computerschnittstellen.

00:19:32: Und wenn Sie sich die Studie genauer angucken, dann ist es so.

00:19:35: da stehen ganz viele Informationen drinnen über gelähmte Schlagernfallpatienten, querschnittsgenehnte Kamales Regeln.

00:19:43: aber der Großteil der Patienten, die da gemeinsam sind in Menschen mit psychischen Erkrankungen wobei das ganze ein Spektrum ist und irgendwann eben ja auch aus der Medizin herauswandert in ... ich sag mal jetzt das alltägliche Normale dass man sich besser fühlen möchte und so weiter ein bisschen optimieren.

00:20:04: Und da steckt sehr viel Geld drin, weil dort wird es skaliert.

00:20:07: Dort gibt es Millionen von Menschen die das anwenden würden und deswegen eben vierhundert Milliarden Gründe in Gehirn-Computerschnittstellen zu investieren.

00:20:18: Das ist aber jetzt gar kein neuer Trend.

00:20:20: also die Investitionen, die wir jetzt gesehen haben im letzten Jahr haben eigentlich schon vor zwölf Jahren angefangen, selber eine ganz langsame Steigung, die dann exponentiell zuläuft und im Moment sind wir absolut in der Exponenzialfunktion.

00:20:35: In dem Exponentialen Wachstum.

00:20:37: das sieht man hier.

00:20:38: also Wir haben jetzt dieses Jahr seventy fünf Prozent Zunahme auf siebzehn Komma eins Milliarden und es werden hier weit über zwanzig Milliarden allein in den USA investiert in diese Technologie der Gehirn Computerschnittstellen.

00:20:52: Und die Zahlen von China kennen wir nicht.

00:20:54: Wir wissen aber das China, es hat ja mal diese fünf Jahrespläne.

00:20:59: Da gibt es das China Brain Project viele, viele Milliarden investiert um Neurotechnologie zu entwickeln und auch einzusetzen.

00:21:06: also ist eine Art Wettbewerb so ein bisschen wie bei der künstlichen Intelligenz im Neurotec-Bereich zwischen China und den USA.

00:21:13: Deutschland ist hier weit, also Schweiz hat sogar noch mehr als Deutschland.

00:21:19: Darauf bin ich nicht stolz.

00:21:20: Wir sind ja auch ein größeres Land, eigentlich sollte Deutschland mehr investieren in den Bereich und das setze ich mich natürlich ein.

00:21:27: Wie funktionieren jetzt Gehirn Computerschnittstellen?

00:21:29: Also was für Ansätze gibt es denn da?

00:21:31: Man kann natürlich – das kennen Sie alle – Elektroencephalografie, elektrische Ströme messen an der Kopfhaut.

00:21:37: Das sind dann solche Kappen zum Beispiel.

00:21:40: Man kann aber auch die Magnetfelder messen und das ist hochinteressant, weil dafür braucht man keinen direkten Kontakt zur Haut.

00:21:48: Man kann es sogar durch Textilien hindurchmessen – die Magnetsfelder.

00:21:52: Das nennt sich Magnetoencephalografie und da gibt es neue Techniken, die kommen später noch mal kurz drauf Quantensensoren.

00:21:59: Die Quantentechnologie kann in dem Bereich sehr viel im Moment ermöglichen, was vorher nicht möglich war.

00:22:05: Also hier sehen Sie schon das sein Riesengerät muss helium gekühlt werden und so ist statisch.

00:22:10: davon bewegt man sich jetzt weg.

00:22:12: dann gibt es die Nahinfarotspektroskopie, die muss man tatsächlich auch aufsetzen am Schädel und dann wird Licht in den Kopf reingestrahlt und dann geguckt ob das blutblau oder rot ist im Kopf und da wo's blau ist natürlich mehr Sauerstoffverbrauch und dann kann man feststellen wo das Gehirn gerade viel Energie verbraucht.

00:22:32: Das kann man übrigens auch mit FMRT sogar in die Tiefe des Gehirns.

00:22:35: Aber das ist eine Riesenröhre, kostet dann hundertfünfzig Euro pro Stunde.

00:22:41: also es ist nicht sehr ökonomisch.

00:22:43: aber damit kann man auch in die tiefe des gehörnz hineinschauen und kann dass auch in echt Zeit als Steuersignal nehmen für ein Computer zum Beispiel bei Depressionen.

00:22:53: ja Bei Depressionen kann man sagen hier man reguliert z.B.

00:22:56: die Inselregion runter.

00:22:59: Dann gibt es diese neue Technik das nennt sich transkranielle Ultraschall-Stimulation.

00:23:08: Dafür muss man bei den Knochen entfernen, das ist das Problem weil ultrashall wird eben gesteuert durch Knochengewebe und da muss mal ein paar Löcher reinborn in den Kopf damit es funktioniert.

00:23:23: Und tatsächlich sind die Zweihundertfünfzig Millionen, die Sam Altmann jetzt in das sogenannte Merge Lab investiert genau für diese Technologie.

00:23:32: Also man hat da noch die Hoffnung, dass man vielleicht doch irgendwie durch den Knochen durchkommt.

00:23:35: Aber funktioniert nicht – bisher nicht!

00:23:40: Wenn man den Knocheneh entfernt, dann kann man auch gleich einen Elektro in den Kopf rein implantieren, also das ist ja da nahelinkend.

00:23:47: Nur ist dann die Frage wie inversiv geht man davor?

00:23:50: Und da gibt es hier Möglichkeiten, damit man das Epidural auf die Hirnhaut drauflegt.

00:23:55: Das ist nicht ganz so invasiv, wie wenn Sie die Hirn heute eröffnen.

00:23:59: Wenn Sie das tun, dann ist die letzte Grenzzone durchbrochen für Bakterien und wenn dann Bakterie in den Liquid eindringen ... In das Hirnwasser können sie daran innerhalb weniger Stunden sterben weil es kann sich ein ganzen Nervensystem ausbreiten.

00:24:19: Dann gibt's einen septischen Schock und sind sie tot!

00:24:22: Insofern also Vorsicht geboten und das ist auch der Grund übrigens, warum Elektroden die bisher einen Kabel gebraucht haben sich mit der Zeit irgendwie nicht durchgesetzt haben.

00:24:36: Also die Amerikaner haben sich überlegt wir müssen das komplett implantieren weil ich sage mal wenn die Hirn heute offen sind weil da immer noch ein Kabel raus hängt dann ist die Gefahr groß dass man irgendwann Infektion bekommt und deswegen hat eben Elon Musk ein System entwickelt komplett implantiert wird.

00:24:56: Das ist übrigens hier gezeigt und ich zeige auch gleich eine Demo, das wollte ich einfach noch mal zeigen.

00:25:00: was man da machen kann das ist nochmal diese Ultraschall-Methode.

00:25:05: Da kann man Millimeter präzise die Struktur erst einmal auflösen wie normal der Ultrashallnutz und man kann aber mit dem Ultrachall eben auch funktionell den Ultrache machen.

00:25:14: das heißt man kann die Aktivität der Nervenzellen dort messen im Millimeterbereich sehr hoch auflösend aber man muss eben den Knochen entfernen.

00:25:23: Warum sind denn eigentlich die Gehirn-Computerschnittstellen klinisch überhaupt relevant geworden?

00:25:27: Ich habe das vorhin schon erwähnt und es ist eben gar nicht weit von hier entwickelt worden in Tübingen.

00:25:32: In Tübingen gab es jetzt mittlerweile emeritiert, lebt jetzt in Venedig – dass das Wetter besser!

00:25:38: Nils Bierbaumer hat schon in den neunziger Jahren einen sogenannten Thought Translation Device entwickelt.

00:25:45: Das war ein Gerät auf der Basis von Elektroencephalografie dass ALS-Patienten ermöglicht, die eben nicht sprechen konnten.

00:25:54: Buchstaben auf einem Bildschirm auszusuchen und dann immer die elektrischen Ströme so zu regulieren, das der Computer genau wusste.

00:26:01: du meinst jetzt ein F?

00:26:03: Und dann wurde das F eben auf dem Bildschirmen geschrieben und so konnte dann ein Patient, der im Lockdown State war und beatmet wurde künstlich ernährt, den Kontenbrief schreiben.

00:26:13: Das hat damals Ende der neunziger Jahre eine große Welle des Enthusiasmus ausgelöst, dass man solche Methoden ... Computer kam ja dann, haben sich verbreitet, drei, sechs und achtzig, vier, sechs Jahre.

00:26:25: Das war damals so dieses Pension-Rechner.

00:26:28: Die wurden dann eben auch verfügbar.

00:26:30: Und dann konnte man solche Methode einfach fast an jeder Uniklinik implementieren.

00:26:35: Dann haben das auch viele gemacht.

00:26:39: Von ihm habe ich es also praktisch damals mitbekommen, dass das möglich ist.

00:26:42: Ich hab mir überlegt was kann man damit noch machen?

00:26:45: Außer kommunizieren?

00:26:46: Und ein wichtiges Anwendungsfeld ist eben die Wiederherstellung der Motorik.

00:26:51: Das sind jetzt aber alles Beispiele, wo man das invasiv macht.

00:26:54: und jetzt sehen Sie nämlich genau hier hängen die Kabel raus.

00:26:57: Die Kabel mussten raushängen weil es einfach so viele Daten sind dass man damals noch nicht diese Funkverbindung hatten, die das überhaupt ermöglicht haben.

00:27:06: Hier sieht man zum Beispiel, das ist ein DLR-Arm hier.

00:27:09: Ein dreiD Roboterarm den sie steuern kann um einen Glas zu greifen und zum Mund zu führen.

00:27:15: Und neuerdings ist es möglich mit genau solchen Microelectroden Arrays wenn man mehrere implantiert dass er hier drei vier Stück davon mehrere Prothesen gleichzeitig zu steueren gleichzeitig linke und rechte Hand und was auch noch möglich ist.

00:27:32: man kann das hier sehen.

00:27:34: Er hat ja nicht nur in dem motorischen präzentralen Areal jetzt die Elektroden, sondern er hat sie eben auch weiter hinten und ist das sensorische Areal.

00:27:44: Man kann eben dort hinten auch Strom draufsetzen wenn die Hände irgendwas berühren und dann merkt der das und kann das interpretieren und versteht da dass ich habe jetzt den Wall berührt.

00:27:55: Das heißt das Hirn ist in der Lage wenn man es elektrisch stimuliert, das zu verknüpfen mit dem was die Handgrad macht und das nennt man eine bidirektionale Gern-Computer-Schnittstelle.

00:28:05: Also eine die nicht nur ausliest sondern die auch erlaubt dass man ins Gehirn direkt hineinschreibt Und das ist natürlich sehr aufregend und spannend was sich dafür ergibt.

00:28:15: und jetzt sehen Sie eben das Problem hier mit den Kabeln durch die vielen hundert Millionen, die jetzt investiert wurden.

00:28:20: Und rundom ist das eine logische Konsequenz, weil wir haben alle die Smartphones, wir haben fünf G. Heutzutage ist diese Komprimierung von Daten und Übertragung von Daten mit wenig Energieaufwand der Standard in der Mobilfunktechnologie.

00:28:35: All das hat ermöglicht, dass man solche Technologien implantierbar macht den Energieaufwand reduziert, weil das größte Problem ist Erwärmung.

00:28:45: Solche Technologien, die dann funken, werden warm und das möchte ich im Gehirn haben.

00:28:50: Sonst verkocht das Gehirnt.

00:28:52: Das heißt einfach bestimmte Temperaturen nicht erreichen, sonst geht das Gehören damit kaputt.

00:29:00: Das ist jetzt hier das Beispiel ... das verwirklichte, das nennt sich The Link also Die Verbindung So zwei Euro groß.

00:29:09: Das ist eine Induktionsspule, um dieses implantierbare Gerät durch Induktion zu laden und dann kann man das ein paar Stunden benutzen und das ist sozusagen der Operateur, der nicht mehr menschlich ist sondern eine Maschine Wie eine Nähmaschine implantiert dann die Elektroden in die oberen Schichten.

00:29:27: Und hier sieht man einer Nassen, der diese zwei Balken bewegt um gegen sich selber Punkt zu spielen.

00:29:33: Man sieht keinen Kabel und das ist der erste Patient, der dieses System bekommen hat.

00:29:38: Man sieht er es vierundzwanzig Stunden am Tag auf Hilfe angewiesen ist im Querschnittsgelehmter.

00:29:43: Der so ein ... So ein Stift braucht, um zum Beispiel Schach zu spielen.

00:29:48: Das ist natürlich sehr schwierig und auch sehr ermüdend.

00:29:52: Er hat sich bereit erklärt, dass er diese OP durchläuft und direkt nach der OP konnte er dann allein mit seinen Gedanken diesen Cursor steuern einen Computer spielen.

00:30:02: Und er hatte jetzt hier auch großen Spaß daran und das ist ja beeindruckend!

00:30:09: Das muss man wirklich sagen, es ist eine Ingenieurs-Meisterleistung.

00:30:15: Aber jetzt kommen wir zu der anderen Seite, die meistens nicht gesehen wird.

00:30:18: Also bei ihm war es so.

00:30:19: er hat dann Super Mario gespielt meins mal bis drei Uhr nachts also richtig die ganze Zeit gespielt weil er vorher nichts machen konnte und auch nichts anderes machen kann als wenn dann er kontrollieren kann dass der Computer spielt.

00:30:33: nach sechs Wochen haben sich die Elektroden, achtzig Prozent der Elektrode von dem Gewebe abgelöst und er konnte eben nichts mehr steuern.

00:30:42: Und dann ist der Patient natürlich praktisch in Depression gefallen, weil sich da diesen ganzen Aufwand durchlaufen und hat das schon gesehen was er damit alles machen kann.

00:30:51: Dann war es weg!

00:30:54: Es gibt Patienten die das beschreiben als hätten sie noch mal dieses Trauma, meistens hatten Sie ja einen Unfall gehabt.

00:31:01: Das fühlt sich dann wie nochmal so ein Unfall sehr deprimierend.

00:31:05: Dann haben sie es aber geschafft, mit den zwanzig Prozent verbleibenden Elektroden diese Cursor Kontrolle wieder hinzubekommen und die benutzt er auch weiterhin.

00:31:13: Aber das zeigt wenn die Technik versagt wie man implantiert dann hat man das Problem dass man eigentlich das explantieren muss oder umkommt da nicht leicht dran.

00:31:23: Deswegen gibt es andere Firmen, die versuchen das weniger invasiv zu machen.

00:31:29: Nämlich Intravascular, das nennt sich hier eine Stentrode.

00:31:32: Das ist eine Technologie, die übrigens auch in der Schweiz sehr weit entwickelt wurde.

00:31:36: Die Schweiz ist ja sehr stark in der Medizintechnik.

00:31:38: also diese Stendroden werden eingesetzt zum Beispiel bei Herzkranzgefäßen um sie wieder weiterzumachen und dann hat man sich wirklich aus Metall.

00:31:48: Dann könnte man eigentlich auch elektrische Ströme messen.

00:31:50: Also nehmen wir da einfach ein Kabel und führen das irgendwo hin.

00:31:53: Und können dann eigentlich, wenn wir dann den Tod einlegen ins Hirn einen intrakranielles EEG-Mess und zwar für vierundzwanzig Stunden am Tag.

00:32:01: Das wird auch eingesetzt und man kann es nutzen um zum Beispiel Motorik wiederherzustellen.

00:32:06: Ein Roboter zu bedienen oder eben mit dem Computer zu interagieren.

00:32:10: Das Ganze ist nicht direkt im Kontakt mit Hirnengewebe sondern liegt im Gefäß.

00:32:17: Was man machen kann, wenn man die Elektroden praktisch im Kopf hat und jetzt so einen Roboterarm oder so eine Prothese stellen.

00:32:23: Man kann den Patienten sagen stellt euch vor wie er einfach in Gedanken ein Arsch schreibt sowie auf dem iPad.

00:32:28: Ihr könnt es natürlich nicht machen, ihr könnt es nur in Gedanken machen.

00:32:31: So wie man Sprache simuliert können sie auch sich vorstellen wie Sie jetzt mit der Hand sich bewegen.

00:32:37: Und genau das hat man hier bei diesen Patienten gemacht.

00:32:39: Der sollte dann einfach sich vorstellen, wie er mit seiner Hand schreibt auf dem Block.

00:32:44: Dann hat man auch ein maschinelles Lernverfahren dahinter geklemmt und das ganz oft wiederholt damit die Maschine versteht, wie es bei ihm sieht.

00:32:53: Das machen sie ja auch wenn Sie so eine Schrifterkennung trainieren.

00:32:56: also genauso hat man's ja auch gemacht ist alles etablierd und dann konnte er praktisch indem er sich einmal nur vorstellt.

00:33:02: wir haben in Gedanken einen Briefschreib das übertragen in einem Computer.

00:33:07: Aber jetzt muss man sich noch überlegen, wie kann man es weiter verbessern.

00:33:11: Es gibt Patienten, die haben einen Hirnstammenfakt eine Blutung oder so.

00:33:16: Das heißt das Großhirn ist intakt da ist alles da.

00:33:20: ihr könnt eigentlich wunderbar sprechen aber die Leitungsfasern zu den Muskeln sind durch Rentoder gestört.

00:33:26: diese Patienten können aber in Gedanken versuchen zu sprechen und dass hat man hier bei dieser Patientin gemacht.

00:33:33: also man sieht jetzt hier ein einen Satz, I don't have a lot of time to do it.

00:33:39: Und man hat ja gesagt, versuche diesen Satz nachzusprechen.

00:33:42: und dann hier diese zwei Elektroden arrays... ...und dann sieht man sie versucht es auszusprechen, sie kommt nichts raus.

00:33:50: Manche haben eine Dysartrie das heißt da hü-hü-kommt was raus.

00:33:53: aber man kann's nicht verstehen!

00:33:55: Und der Computer übersetzt es dann?

00:33:58: Und er kann es sogar so machen dass wenn Sie jetzt irgendwelche Digitalaufnahmen von Ihrer eigenen Stimme dass es ihre eigene Stimme ist, die da spricht.

00:34:06: Und das ist so, dass man sich diesen Satz vorstellt und man immer warten muss bis zu Ende ist... ...und dann spricht der Computer.

00:34:16: Aber was möglich ist, ist, dass auch Simultan praktisch übersetzt wird.

00:34:22: Das klingt ein bisschen komisch!

00:34:24: Aber es ist auch möglich, weil das ist ein bisschen ... Sie haben eine Konversation und dann muss man mal warten.

00:34:32: Und dann kommt der Satz.

00:34:33: Das ist in einer Konversion etwas störend.

00:34:35: Also besser wäre es wenn's flüssig übersetzt wird.

00:34:37: Auch da arbeitet man dran aber es ist noch nicht so genau wie man sich das wünschen würde.

00:34:43: Man ist auf dem Weg dass man das auch in Echtzeit auslesen kann und übersetzen kann.

00:34:47: Das is jetzt ein Beispiel gerade vom letzten Jahr im August veröffentlicht hier von der Arbeitsgruppe, die auch die Arbeit vorher publiziert hat.

00:34:58: Sie stellt sich das nur vor!

00:34:59: Die Elektroden liegen im motorischen Cortex – sieht man da oben -, sie stellt sich diesen Satz probably a good idea einfach nur vor.

00:35:10: Das ist ihre innere Stimme und sie sehen auch keine Bewegung.

00:35:13: Und der Computer kann das korrekt interpretieren.

00:35:18: Und das heißt eben auch, und deswegen habe ich es ja vorhin erwähnt.

00:35:20: Die innere Stimme ist auch im primärmotorischen Cortex präsent.

00:35:26: Wenn Sie jetzt ... also eine Studie mit vier Patienten hatten zwischen hundert-achtundzwanzig und zweihundertsechsundfünfzig Mikroelektroden in Ihrem Gehirn, im primämotorischem Cortex.

00:35:38: etwa dreißig bis vierzig Prozent dieser Elektrodenkontakte waren relevant für die Stimme.

00:35:44: Also gar nicht alle!

00:35:45: sondern eben bestimmte, die man dann identifiziert hat.

00:35:48: Dann trainiert hat also herausgefunden hat welche Silbe kodieren welche Neuronen, welche Silben und dann unter hundertfünfundzwanzigtausend Möglichkeiten als Wörtern die korrekten ausgelesen hat mit einer Wahrscheinlich, mit einer Präzision von etwa seventy-vier Prozent.

00:36:10: Das ist schon sehr beeindruckend!

00:36:13: Aber man braucht dafür eben diese Implantation.

00:36:15: und jetzt fragt man sich natürlich... es gibt Menschen die haben ja einen Schlaganfall da oben in der Birne nicht im Hirnstamm sondern oben Und dann ist da kein Hirngewiebe mehr von dem man das ableiten könnte.

00:36:27: Es ist einfach kaputt.

00:36:29: Was macht man jetzt bei denen?

00:36:31: Diese Patienten können sich vielleicht nicht mehr artikulieren Aber sie können Bedeutung erfassen und auch Bedeuten vorstellen.

00:36:40: Also zum Beispiel gut und schlecht, ja oder nein?

00:36:42: Und dafür gibt es eigene Decoder die man einsetzen kann und zwar nicht invasiv.

00:36:47: und da komme ich gleich drauf weil die springende Frage ist natürlich jetzt hier kriegt man das auch nicht invasive hin?

00:36:55: also alles sehr beeindruckend aber sich niemand hier käme glaube ich auf die Idee sich das jetzt einsetzen zu lassen aus Burabegeisterung dass vielleicht gut zu können.

00:37:04: Man hat das Risiko von Infektion und Blutung.

00:37:07: Ich hatte es gerade schon erwähnt, wenn man das entfernen will, dann brauchen wir eine zweite OP, wenn mal eine Reparatur benötigt.

00:37:16: Man kann es nicht skalieren.

00:37:17: Also für die Patienten, die das brauchen, die im Bett liegen oder sich mithalten können, da kann man das einsetzen.

00:37:24: Das sind aber nicht viele.

00:37:25: Das ist kein großer Markt.

00:37:28: Und es gibt eben auch keine Zertifizierung für den alltäglichen Einsatz.

00:37:32: Das ist ein Thema, das ich auch kurz ansprechen wollte.

00:37:35: Es gibt nämlich viele Menschen die Implantate hatten hier zum Beispiel einen Stimulator für den Trigeminus-Nerv bei ganz schlimmen Trigminus-Schmerzen und diese Firma ist pleite gegangen Und es war ein Patient der wollte sich dann umbringen weil die Schmerzen wieder gekommen sind und er konnte die Firmen nicht mehr erreichen.

00:37:55: Die waren pleite.

00:37:56: Da hatten sie immer mehr ins Hilfengang.

00:37:58: Dann hat ja praktisch das Gericht selber irgendwie repariert weil der Ingenieur ist Elektroingenieur, aber da wurde dieses ganze Thema plötzlich klar.

00:38:07: Was macht man denn?

00:38:07: Jetzt haben Sie einen Elon Musk, der implantiert Zehntausend Schnittstellen in den zwanzig dreißigsten Planen, zwanzichttausend pro Jahr und dann haben sie zig Tausende von Patienten und stellen sich vor dass das Start-up pleite geht, weil man viel zu viel versprochen hat um die Investoren rausgehen.

00:38:25: Dann haben Sie zig tausend von Patienten, die eigentlich niemand mehr haben, denen sie ansprechen können.

00:38:30: großes Problem.

00:38:30: Deswegen arbeitet meine Arbeitsgruppe an nicht invasiven Schnittstellen, das ist jetzt ein Beispiel von querschnittsgelebten Patienten die alle nicht in der Lage sind diese verschiedenen Objekte des Alltags sicher zu greifen zum Beispiel eine Tasse oder einen Stift oder ein Stück Papier.

00:38:46: sie brauchen alle vierundzwanzig Stunden am Tag Assistenz und die bekommen Sie auch in der Regel.

00:38:52: aber was sich wirklich wünschen ist dass sie das alles selber machen können.

00:38:56: Und wir haben die Patienten ausgestattet mit einem Exoskelet und einer Elektrodenkappe, die die Hirnströme misst.

00:39:01: Und eben detektiert, wenn sie sich vorstellen, die Hand zu schließen.

00:39:05: Das wird übersetzt in eine tatsächliche Schließbewegung der Hand.

00:39:09: Und das Tolle ist, die Patienten können damit auch aus dem Labor heraus... Es ist jetzt mittlerweile zehn Jahre her, muss man sich auf der Zürichelsängler, es sind schon zehn Jahre hier, aber wir haben viel geschafft in der Zwischenzeit!

00:39:19: Die Patienten konnten aus dem Labo raus und konnten dann wieder selbstständig essen und trinken.

00:39:24: Und damals war es so, es gab überhaupt keinen einzigen klinischen Test um das zu quantifizieren und irgendwie wissenschaftlich zu untersuchen.

00:39:31: Deswegen haben wir diese Videos gemacht einfach nur, um dass du demonstrieren und man sieht hier auf diesem Video sehr klar wie sehr das die Patienten glücklich macht und zwar sofort weil sie sehen Sie können etwas was sie vorher nicht konnten.

00:39:48: also die Lebensqualität ist sofort verbessert.

00:39:53: Was ich jetzt hier an der Stelle noch mal erwähnen wollte, was das wirklich spannend ist.

00:39:56: Also damit haben wir damals angefangen in Tübingen und haben dann Schlaganfallpatienten genommen die teilweise jahrzehntelang ihre Hand nicht mehr bewegen konnten und haben denn dieses System zur Verfügung gestellt eine Stunde am Tag.

00:40:08: Die haben dann immer die Hand auf und zu gemacht.

00:40:12: Und das Erstaunliche war dass ein Teil dieser Patienten mit kompletter Fingerlehmung nach einem Monat ihre Finger wieder bewegen können.

00:40:19: Das heißt es war gar nicht mehr nur eine Assistenz Schnittstelle um Prothese zu steuern, sondern das Nervensystem wurde trainiert durch das System und konnte sich regenerieren.

00:40:31: Und das ist natürlich was wirklich Fantastisches, worauf wir an der Charité jetzt einen Schwerpunkt setzen, weil wir sagen, wir wollen die Menschen nicht abhängig machen von Technologie nur wenn es nicht anders geht.

00:40:41: Wenn wir solche Technologien einsetzen möchten sie so einsetzen dass die Technologin sich selbst abschaffen indem sie eben Plastizität anstoßen und dadurch natürlich, ich sag mal auch nachhaltig den Lebensqualität bessern.

00:40:54: Und man keine Technologie mehr braucht.

00:40:57: Aber jetzt kommen wir noch einmal zurück zur inneren Sprache.

00:41:00: Ich hatte das gesagt mit der Semantik.

00:41:03: also es stellen sich vor ihr Großjohn ist geschädigt.

00:41:07: Sie können sich Bedeutung vorstellen aber sie können es nicht mehr formulieren.

00:41:10: Sie haben keine Vorstellung davon wie sie ihren Mund bewegen müssen.

00:41:13: In einer solchen Situation kann man sie in den Kernspinnenthomografen legen und dann hören Sie sich zwölf Stunden lang Podcasts an.

00:41:21: Und während die Podcasts hören, wird Ihre Hirnaktivität die ganze Zeit kontinuierlich erfasst.

00:41:27: Die Daten werden analysiert und dann erzeugt man über sogenannte Transformer-Modelle – das kennen Sie von ChatGPT mittlerweile alle sehr gut!

00:41:35: Über solche Transformermodelle kann man eben solche Clusterbilden von Bedeutungen in diesen Daten Eben, es ist eigentlich so einfaches Machine Learning.

00:41:46: Sie wissen ja was haben sie gehört und dann guckt man wie war ihre Hirnaktivität da?

00:41:51: Und dann wird das einfach miteinander gekoppelt und dann wird geclustert.

00:41:55: Dann weiß man okay... Das ist die Bedeutung für Vogel.

00:41:58: Das ist eine Bedeitung für Haus oder für etwas wohin man wohnt.

00:42:03: Und das Schöne, was man jetzt hier gemacht hat, man hat das dann geprüft nachdem man das Modell trainiert hat.

00:42:09: Man hört die Sprache Und hier ist dann das dekorierte Ergebnis, so sieht es aus.

00:42:14: Also man erfasst wirklich die Aktivität des gesamten Gehirns nicht nur des motorischen Weis und das zeigt ihnen auch nochmal ganz toll dass eben immer das ganze Gehirn aktiv ist wenn es um solche Hirnfunktionen geht und eben nicht irgendwelche Module an der einen oder anderen Stelle sondern das Bedeutung im ganzen Gehirnen abgelegt ist.

00:42:34: Und das funktioniert wirklich ganz gut.

00:42:36: Also, we have a one bedroom apartment and two trees.

00:42:41: We are living in the tiny apartment with only one bathroom & single bedroom.

00:42:45: Das ist von der Bedeutung schon ähnlich.

00:42:48: Man muss auch sagen dass es natürlich nicht präzise ist.

00:42:51: also man muss dann überlegen welchen Fällen macht es Sinn solche semantischen Modelle einzusetzen.

00:42:57: aber wenn sie gar keine andere Möglichkeit haben ist das natürlich auch schon ein Fortschritt Und es funktioniert auch bei Vorgestelltersprache.

00:43:06: Das ist jetzt einfach nur ein vorgestellter Satz und es ist ähnlich, wenn Sie das lesen können.

00:43:16: Was auch möglich war in dem Experiment, dass man einen Film zeigt und den Film mit seiner inneren Sprache beschreibt.

00:43:27: Das in Sprach übersetzt.

00:43:29: He goes right into my face, I can't stop the

00:43:31: punch.".

00:43:31: Also das ist schon sehr ähnlich von dem was die da auf dem Wildschirm sehen und es ist natürlich faszinierend aber es ist ein enormer Aufwand um das zu machen.

00:43:39: Und es ist eben nicht so dass es wirklich sehr präzise ist manchmal völliger Quatsch was daraus kommt Aber es zeigt ihnen was theoretisch möglich ist wenn sich die Technologie verbessert.

00:43:49: Ich möchte jetzt kurz einen Zwischenfazit machen.

00:43:52: ich muss jetzt mal sagen wie viel Zeit habe ich denn noch?

00:43:55: Keine mehr Ich habe zu langsam gesprochen.

00:44:00: Also, dann machen wir es so.

00:44:02: ich werde jetzt dieses Zwischenfazit machen und da noch ein paar Sätze dazu sagen Und dann können wir diskutieren.

00:44:07: und es gibt hier eine Bar die zwar nicht in Funktion ist aber oben gibt's eine.

00:44:10: Dann können wir noch ein bisschen weiter reden.

00:44:13: Der inneren Stimme liegen definierte neuronale Prozesse zugrunde also ich kann Ihnen nicht sagen Wer isst Irene Stimme?

00:44:21: Irene Stümme sind Anteile.

00:44:23: Ich sag mal, ja.

00:44:24: Erfassen ihre Intuitionen, ihre Introzeption aber eben teilweise auch eine linguistische Komponente haben die manchmal zu ihnen selber spricht.

00:44:34: Aber unterschiedliches bei jedem.

00:44:36: Bei manchen ist sie auffordern, bei anderen ermutigen, bei anderem sind sie niederschmettern.

00:44:39: Die sagt in der ganze Zeit wie blödsinn Das ist bei jedem anders.

00:44:44: Aber all diesen Prozessen unterliegen eben.

00:44:48: Unter liegt neuronale Aktivität, die messbar ist und immer besser messbar is.

00:44:53: Man kann sie durch Neurotechnologie erfassen.

00:44:55: Und die Neurechnologie erfasst exponentiell und kann die Lebensqualität von Menschen mit schweren Lähmungen wesentlich verbessern, das haben wir jetzt gesehen mit dem Exoskeletten usw.

00:45:06: In Analogie zur inneren Stimme wäre natürlich die Frage – und die können wir dann an der Bar diskutieren – lassen sich die neuronalen Prozesse von Intuition- und Bauchgefühl auch erfassen?

00:45:20: Um Ihnen vorweg zu nehmen, die Antwort ist Ja!

00:45:25: Und damit komme ich sozusagen zum Abschluss und auch zu der Frage, was bedeutet das denn für uns?

00:45:32: Also wenn das erfassbar ist – und das auch!

00:45:34: Intuition und Bauchgefühl.

00:45:36: Ist auch er fassbar.

00:45:37: Ist nicht nur erfassba, sondern es über Stimulation, durch direkte Stimmung des Gehirns, auch beeinflussbar.

00:45:46: Wir haben vorhin so ein... Was gehört ... Einzigartigkeit hat auch immer was damit zu tun, dass man es kontrollieren kann.

00:45:55: Dass man Kontrolle hat und natürlich möchten wir alle Kontrolle haben über unsere innere Stimme.

00:46:01: Wenn Sie solche Technologien einsetzen bekommen sie die Kontrolle.

00:46:03: aber nicht nur Sie bekommen die Kontrollen sondern die Firma die Ihnen das Gerät verkauft bekommt auch die Kontroller.

00:46:09: Und jetzt muss ich überlegen was das für Sie bedeutet Weil das möglich ist.

00:46:13: Und weil wir dadurch natürlich jetzt in der Situation sind, dass wir überlegen müssen ja wie lassen wir das zu?

00:46:18: Dass diese Geräte exponentiell eingesetzt werden auch außer medizinischer Anwendungen und dafür brauchen wir Antworten.

00:46:26: Diese Antworten müssen wir jetzt liefern, weil die Technologie so schnell sich entwickelt und auch in der Verquickung mit künstlicher Intelligenz.

00:46:34: Damit schließe ich den Vortrag und bedanke mich bei Ihnen!

00:46:46: Danke, dass du diese Podcast-Episode gehört hast.

00:46:48: Ich hoffe, sie hat dir gefallen und du konntest etwas Neues erfahren.

00:46:53: Wenn du schon mal da bist, lass uns doch eine Bewertung oder ein paar Sternchen dar.

00:46:56: Das würde uns sehr helfen!

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