aha - Ein Podcast für Wissen

Wissenschaft und Forschung: «aha – ein Podcast für Wissen» präsentiert ungekürzte Lectures vom aha-Festival in Luzern.

aha - Ein Podcast für Wissen

Neueste Episoden

Welches Weltbild haben Tech-Bros?

Welches Weltbild haben Tech-Bros?

36m 53s

Lange galten die Masterminds aus dem Silicon Valley als nerdige, linke Tech-Hippies. Das ist vorbei. Heute unterstützen nicht wenige von ihnen, ausgestattet mit irrsinnig viel Geld und anarcho-kapitalistischen Visionen, die Politik von Donald Trump. Doch steckt dahinter ein geschlossenes Weltbild? Der Soziologe Olivier Alexandre ist dieser Frage für sein Buch «Tech» nachgegangen – als eine Art Tocqueville des Silicon Valley.

Wie regiert Geld die Welt?

Wie regiert Geld die Welt?

47m 57s

Steuerparadiese, Sonderwirtschaftszonen, Charter-Städte: In ihrem atemraubenden neuen Buch nennt die Journalistin Atossa Araxia Abrahamian (@atossaaraxia) dieses Paralleluniversum der frei fliessenden Reichtümer das «Niemandsland». Es ist eine globale, kaum kontrollierte «Geisterwirtschaft», die mal die Gestalt eines Genfer Zollfreilagers annimmt, mal die eines Containerschiffs unter falscher Flagge. Abrahamian ist in Genf aufgewachsen und lebt heute in New York, war Redakteurin bei «The Nation» und schreibt heute für die «New York Times» oder den «Guardian».

Warum essen wir, was wir essen?

Warum essen wir, was wir essen?

49m 17s

Essen ist oft einfach das, was im Supermarkt für uns bereit liegt, wenn wir Hunger haben. Doch wie ist dieses Essen dahin gekommen? Darüber schreibt seit vielen Jahren die Philosophin, Journalistin und Autorin Tanja Busse, etwa für die «Süddeutsche Zeitung», «Die Zeit» oder auch in ihrem aktuellen Buch «Der Grund. Die neuen Konflikte um unsere Böden». In ihrer Recherche werden die grösseren ökonomischen Zusammenhänge sicht- und begreifbar, die unseren Nahrungskonsum bestimmen – und die Auswirkungen unserer Essgewohnheiten etwa auf die Artenvielfalt. Bald referiert sie bei uns am aha.

Ist es schlimm, wenn KI unsere Arbeit macht? 

Ist es schlimm, wenn KI unsere Arbeit macht? 

49m 26s

Die Jägerinnen und Sammler, lesen wir, hatten 15-Stunden-Wochen. Sie arbeiteten also rund zwei Stunden am Tag, sonst chillten sie oder malten an den Höhlenwänden. Dann aber machte sich die Menschheit sesshaft. Entwickelte Maschinen, die ihr bei der Arbeit helfen. Und ein paar hundert Jahre später stehen wir vor der Künstlichen Intelligenz, die sich anschickt, für uns Diagnosen, juristische Papiere, Popsongs und Vorträge zu schreiben. Peter Kirchschläger leitet das Institut für Sozialethik an der Uni Luzern und wird uns am aha Festival erklären, ob die KI unser Leben wieder chillig macht.