Ist es schlimm, wenn KI unsere Arbeit macht? 

Shownotes

Die Jägerinnen und Sammler, lesen wir, hatten 15-Stunden-Wochen. Sie arbeiteten also rund zwei Stunden am Tag, sonst chillten sie oder malten an den Höhlenwänden. Dann aber machte sich die Menschheit sesshaft. Entwickelte Maschinen, die ihr bei der Arbeit helfen. Und ein paar hundert Jahre später stehen wir vor der Künstlichen Intelligenz, die sich anschickt, für uns Diagnosen, juristische Papiere, Popsongs und Vorträge zu schreiben. Peter Kirchschläger leitet das Institut für Sozialethik an der Uni Luzern (@uniluzern) und wird uns am aha Festival erklären, ob die KI unser Leben wieder chillig macht. — aha ist ein Happening für Wissenschaft in Luzern. Ein Festival, das Forschung und Wissen vermittelt. aha ist kein Kongress. Es richtet sich an neugierige Köpfe, die nach kompetenten Antworten auf aktuelle und brennende Fragen aus Gesellschaft und Politik suchen. Die nächste Ausgabe findet am 29. und 30. Januar 2027 statt. Mehr Infos.

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Grafik: sava.world Sounddesign: Misic-Sound

Transkript anzeigen

00:00:00: Dann verlass du das Hamsterrat hoffnungsvoll, weil du bist ja dann digital fit und wirst trotzdem keinen Job finden.

00:00:07: Weil du einfach zu teuer bist als Mensch!

00:00:10: Du bist wahrscheinlich auch besser qualifiziert für gewisse Aufgaben aus Datenbasiertes Systeme aber du bist so viel teurer... Und dann willst du noch Urlaub!

00:00:23: Jetzt stellt euch mal vor, fünfzig pro siebzig Prozent der Kinder die jetzt ihren schulischen Weg beginnen werden am Ende der Pflichtschulzeit nicht einmal kurz oder mal vorübergehend keine Arbeit finden, sondern nie eine bezahlte berufliche Arbeit nachgehen.

00:00:44: Und Maschinen wissen nicht einmal das wir nichts wissen!

00:00:47: Sie wissen auch nicht dass sie wissen.

00:00:50: Auch der Begriff des Lernens ist eigentlich unpassend inadequate.

00:00:59: Man hört ja ständig KI wird uns die Arbeit abnehmen Klingt zuerst nach Erlösung Weniger Mails weniger Excel weniger Montagmorgen.

00:01:08: Die Frage ist nur, was genau nimmt sie uns ab?

00:01:11: Das mühsame, das sinnlose oder irgendwann gleich den ganzen Job.

00:01:16: Und noch wichtiger – wer profitiert davon und wer bezahlt am Ende die Rechnung?

00:01:21: Genau darüber sprach Peter Kirchschläger Amaha Festival im Januar zwanzig sechsundzwanzig.

00:01:27: Hier kommt seine Lecture!

00:01:40: Guten Abend miteinander.

00:01:42: Herzlich willkommen auch von meiner Seite zu dieser inhaltlichen Beschäftigung mit der Frage nach Veränderung von menschlicher Arbeit durch sogenannte künstliche Intelligenz.

00:01:54: Und wenn ich sogenannte Künstliche Intelligence sage, dann hat das seine Gründe.

00:01:58: Darauf werde ich gleich als Erstes eingehen.

00:02:00: Das ist auch das was wir quasi so vorbereitend erledigen müssen um dann zur eigentlichen Frage zu kommen nämlich was mit menschlichen Arbeit passiert?

00:02:10: Im Sinne eines Transparenz-Hinweises, ganz kurz welche Forschung in die Vorbereitung dieses Vortrags geflossen ist und vor allem auch wenn die ein oder anderen nicht genug bekommen können von der Ethik.

00:02:21: heute Abend gibt es noch ein paar Sachen zum Nachlesen.

00:02:24: Diese Bücher sind quasi in die Verbreitung des heutigen Vortrages eingeflossen insbesondere dieses hier zur Frage eben wie sich sogenannte KI auf menschliche Arbeit auswirkt.

00:02:36: Nun, wenn ich von sogenannten KI spreche dann hat das damit zu tun dass sich mal einladen würde zu überlegen ist das was wir hier vorfinden wirklich künstlich also das Fragezeichen hinter dem K und Ist es wirklich intelligent?

00:02:58: Hinter dem künstlichen können wir das Frage Zeichen relativ schnell erledigen weil es ist etwas was wir Menschen schaffen.

00:03:05: Es ist ein Artefakt aus dem Sinn ist es künstlig erledigt.

00:03:10: Beim Intelligenzbegriff müssen wir uns ein bisschen länger aufhalten, weil da stellt sich wirklich die Frage ist das was wir hier vorfinden intelligent oder nicht.

00:03:20: Und wenn es jetzt vielleicht einige von Ihnen denken was ich ja verstehen könnte muss das jetzt sein?

00:03:26: Also müssen wir schon beim Begriff selber anfangen zu streiten.

00:03:29: Jetzt haben wir doch endlich eine Bezeichnung gefunden.

00:03:32: lasst uns doch mit der arbeiten.

00:03:35: Da möchte ich darauf hinweisen dass Sprache immer auch Bedeutung schafft und insofern dann in letzter Konsequenz auch Macht ist.

00:03:43: Ein absurdes Beispiel, wenn ich sagen würde diese Flasche ist intelligent!

00:03:50: Dann ist es jetzt nicht so dunkels im Saal dass ich eure Gesichter nichts sehe weil wir wahrscheinlich ein paar denken okay das ist ja ganz balabala, ne?

00:03:57: Das wäre mal die eine Reaktion.

00:04:01: Das hätte ich nicht sagen sollen.

00:04:03: Also das übersehe ich jetzt einfach mal.

00:04:06: um.

00:04:06: das andere was passiert ist, dass für unseren Umgang mit dieser Flaschen verändern, wenn wir sagen die ist intelligent.

00:04:17: In der Regel vertrauen wir dann diese Flasche Dinge zu Wir schenken ihr über Vertrauen was wir aber nicht tun sollten weil sie ist offensichtlich nicht intelligent und deswegen lohnt es sich auch bei den Maschinen mit denen wir es zu tun haben zu fragen sind die wirklich intelligent oder nicht?

00:04:34: Und da gibt's und das wäre jetzt eben das Geheimnis hinter dieser Darstellung gibt gewisse Intelligenzbereiche wo uns Maschine schon heute massiv überragen Und wo wir davon ausgehen können, dass das in Zukunft, dann reden wir vom Monaten nicht von Jahren.

00:04:49: In den nächsten Monaten noch explosionsartig gesteigert werden kann.

00:04:54: Das wären die Bereiche hier blau markiert.

00:04:56: da geht es um Umgang mit großen Datenmengen.

00:04:59: keine Chance wie als Menschen gegenüber von Maschinen.

00:05:03: Da geht's um all das was mit Archivierung Dokumentation zu tun hat.

00:05:09: wenn ihr mich fragen würdet Was ist denn am treißigsten Januar?

00:05:15: Keine Chance, das irgendwie sinnvoll zu beantworten.

00:05:17: in kurzer Zeit für eine Maschine überhaupt kein Problem.

00:05:21: Und das hat mit dem dritten Intelligenzbereich zu tun wo uns Maschinen massiv überragen nämlich logische Deduktion alles was mit Rechnen zu tun hat also Rechenfähigkeit.

00:05:33: auch dort haben wir schon heute überhaupt keine Chance als Menschen.

00:05:37: was uns da als Bild bleiben kann oder ein Beispiel ist dass wir dauernd im Schach gegen die Schachcomputer verlieren und zwar nicht nur ich als Hobbischachspieler, sondern die besten.

00:05:47: Unsere Weltmeister innen verlieren dauernd weil einfach Maschinen schneller und besser und präziser rechnen können als wir.

00:05:55: Und da ist davon auszugehen dass das noch massiv zunehmen wird.

00:05:57: deswegen, weil wir und da dürfen uns als Mensch alle ein bisschen auf die Schultern klopfen aktuell sehr gut darin sind Rechenfähigkeit von Maschine zu steigern also zusammengefasst haben wie hier es mit Intelligenzbereichen zu tun, wo wir sagen, okay da überragen uns Maschinen so massiv.

00:06:17: Da werden doch eigentlich der Intelligenzzegriff gerechtfertigt.

00:06:22: Ein entscheidend Punkt wird aber aus Acht lassen.

00:06:26: Intelligenzen bedeutet auch durchaus ein Bewusstsein dafür zu haben und durchaus zu wissen dass man intelligent ist.

00:06:34: Und Maschine wissen nicht einmal das sie nichts wissen!

00:06:37: Sie wissen auch nicht dass sie wissen Auch die Begriff des Lernens ist eigentlich unpassend inadequate weil Maschinnen lernen nichts.

00:06:46: Die machen einfach das, was wir ihnen antrainieren.

00:06:48: Sie sind sich nicht bewusst, dass sie chinesisch können.

00:06:52: Wir erfüllen einfach die Funktion eine chinesischen Satz zu produzieren Aber das System weiß nicht, dass es chinesische kann und das ist dem auch Nicht einmal egal.

00:07:05: Es ist dem System nicht einmal egal.

00:07:11: Kommen wir aber noch zur anderen Intelligenz begreichen wo die Sache sich nochmal verschlechtert für den Begriff Intelligenz, nämlich emotionale und soziale Intelligenze.

00:07:26: Ich würde euch einladen, euch einem Pflegeroboter vorzustellen.

00:07:30: Diesem Pfleerobotter kann ich antrainieren – bitte weine!

00:07:34: Wenn die Patientin und der Patient weit.

00:07:37: Und der Pflegeroboter wird wunderbare Krokodilstränen verlieren.

00:07:40: Alle werden ganz gerührt sein im Raum.

00:07:43: Dem einzigen, dem es völlig egal ist was da abgeht, ist der Pflegerebotter.

00:07:49: Nein, es ist ihm nicht einmal egal.

00:07:54: Und wenn ich demgleichen Pflegeroboter beibringe und entschuldigt das gewaltsame Beispiel – aber es dient nur zur Veranschaulichung – gibt der Patientinnen-Patient eine Ohrfeige, wenn sie zu weinern beginnt?

00:08:08: Dann würde auch das der Pfleeroboter konsequent umsetzen!

00:08:11: Auch da ist es ihm nicht mal

00:08:13: egal.".

00:08:15: Und das ist einerseits aussagekräftig für den Intelligenzbereich von emotionalen und sozialen Intelligenzen, weil wir merken da kommen Maschinen heute nicht hin.

00:08:24: Da kann man kurz überlegen wird es in Zukunft sich ändern?

00:08:27: Und da würde ich argumentieren die Schraube die wir drehen können ihr erinnert euch ist Rechenfähigkeit!

00:08:32: Die Frage die sich also stellt kann mich mit Steigerung von Rechenfähigkeit plötzlich echte Gefühle erzeugen authentische Emotionen?

00:08:41: und da würde Wer schon mal gerechnet hat, da entstehen keine echte Gefühle.

00:08:49: Also... Außer man kann die Rechenaufgaben nicht lösen!

00:08:52: Nein, Spaß bei Seite?

00:08:54: Die Rechenfähigkeit ist nicht die Schraube, die ich drehen muss um echte Gefühl zu schaffen.

00:09:04: und das Beispiel von der Ohrfeige baut die Brücke zum nächsten Intelligenzbereich wo ebenfalls Maschinen nicht nur heute nicht hinkommen sondern auch in Zukunft nicht nämlich Moralfähigkeit.

00:09:19: Moralfähigkeit bedeutet, bei Menschen nicht dass wir besonders gut wären im moralischen Handeln.

00:09:26: Schaut euch die Realität an!

00:09:28: Moral fähigkeit beideutet beim Menschen das wir fig dazu sind selbst zu erkennen was ethisch richtig falsch gut oder schlecht ist.

00:09:37: Wir brauchen niemand anders der uns das diktiert der uns sagt was jetzt da zu tun ist.

00:09:43: wie könnten das eigentlich selber wird das dauern?

00:09:46: probiert und trotzdem das zu sagen Ja, aber eigentlich sind wir dank unserer Freiheit und Dank unserer Autonomie also unserer Selbstbestimmung dazu fähig selbst zu erkennen was ethisch richtig falsch gut oder schlecht ist.

00:10:03: Können das Maschinen auch?

00:10:06: Wenn ihr euch zum Beispiel ein selbstfahrendes Fahrzeug vorstellt dem ich sage bitte bringe ich nach dieser Veranstaltung möglichst schnell zum Bahnhof Kostes Was Es Wolle.

00:10:17: schlechte Nachricht für alle die sich auf einer Straße befinden Weil das selbstfahrende Fahrzeug wird mir nicht die Rückmeldung geben, schau magst ja in Eile sein.

00:10:27: Aber ich überfahr deswegen keine Menschen.

00:10:30: Ebenso der Pflegeroboter sagt nicht stopp!

00:10:32: Ich gebe Patientinnen und Patienten keine Ohrfeigen weil das ethisch nicht korrekt ist.

00:10:37: Sondern wir müssen als Menschen die Hausaufgabe machen um diesen Maschinenethische Prinzipien-Normen beibringern.

00:10:44: Sollten wir das tun?

00:10:45: Ja werden deswegen Maschiner moralfähig?

00:10:48: Nein, weil Es ist den Maschinen nicht einmal egal, ob die Regeln, die wir ihnen beibringen ethisch positiv sind oder ethisch negativ.

00:10:58: Da sollten wir uns vielleicht zum Beispiel auch überlegen wenn wir automatisierte tödliche Waffensysteme entwickeln unter anderem.

00:11:07: Zusammengefasst stellen wir fest der Intelligenzbegriff ist nicht wirklich gerechtfertigt wie ich argumentieren würde und ich würde einen anderen Begriff vorschlagen nämlich Daten basierte Systeme DS weil Wenn wir uns vor Augen führen, was diese Maschinen eigentlich ausmacht sind Daten, Daten, Datendaten.

00:11:27: Das könnte ich jetzt mit euch das ganze Wochenende machen um die Relevanz von Daten zu untermauern.

00:11:32: für diese Maschinen mache natürlich nicht mehr ein bisschen langweilig.

00:11:36: es sind Daten und Es ist wunderschöne weil unglaublich vielschichtige Mathematik.

00:11:43: Mehr ist es aber auch nicht Und das kriegen wir glaube ich mit dem Begriff datenbasierte Systeme besser erfasst als wenn wir davon Intelligenz Träumern.

00:11:55: Dieser Teil meines Vortrags ist eine Einladung an euch alle besonders kritisch zu sein, mit Begriffen die im Bereich von sogenannter KI verwendet werden.

00:12:06: Vertrauenswürdige und verantwortungsvolle KI!

00:12:11: Vertrauen kann nur entstehen in einer interpersonalen zwischenmenschlichen Beziehung also Schwachsin.

00:12:17: Verantwortliche KI das selbstfahrende Fahrzeug dass einen Umfall baut Das kann ich nicht zwei Wochen nicht an den Strom hängen als Straf oder zerschrotten.

00:12:28: Wieso wäre das sinnfrei?

00:12:32: Weil es ihm nicht einmal egal ist, Clouds!

00:12:39: Ich meine wir verpacken irgendwo in der Erde, vergraben wird Rechner damit die möglichst viel rechten dass ungestört tun können und geschützt sind.

00:12:47: wie kommen wir daran zu sagen dass das Clouds sind?

00:12:51: also ich höre schon damit auf aber nur Das.

00:12:55: Sie merken, es lohnt sich da einfach auch kritisch rückzufragen weil wir dann ein bisschen einem sachlicheren Zugang bekommen zu diesen Technologien.

00:13:05: Wenn ihr jetzt immer noch denkt schade dass wir die Zeit dafür eingesetzt haben kleine Beruhigung das wird uns sehr helfen wenn wir uns nachüberlegen wo's mit der menschlichen Arbeit eigentlich hingeht also wo die Reise hingeht Weil und ich nehme das schon mal vorweg Es sich natürlich nahelegt, in den Bereichen wo Datenbersetzsysteme uns massiv überragen auch wirklich auf Datenbersetsysteme zu setzen.

00:13:33: Also dort nicht unbedingt Menschen jetzt in beruflichen Aufgaben zu sehen in der Zukunft hingegen bei denjenigen Intelligenzbereichen wo wir menschenmassiv überragend sind und wo Maschinen gar nicht hinkommen sollten mir die Finger davon lassen dort einzusetzen.

00:13:59: Und schon werden wir langsam kommen mit zum eigentlichen Thema des Vortrags, nämlich wie sollen wir das einordnen?

00:14:07: Diese Effekte die sogenannten Datenbasis-Systeme DS auf menschliche Arbeit haben und da gilt es mal vorweg zu sagen in aller Deutlichkeit datenbasis Systeme haben eine enormes ethisch positives Potenzial.

00:14:23: Es gibt Unmengen von Sachen, die dazu nennen werden.

00:14:25: Ich beschränke mich auf ein Beispiel Forschung und Wissenschaft.

00:14:29: Da können wir neu dank DS Dinge uns erschließen Probleme fragen also Probleme lösen Fragen beantworten, die für uns unerreichbar geschehen sind in der Menschheitsgeschichte.

00:14:41: Also zum Beispiel können wir eine neue Brustkrebstherapie entwickeln, die Für die Patientinnen Patienten viel... Das ist schon an dem Stelle für die Patientin viel weniger Leid mit sich bringt, viel weniger Müssam ist.

00:14:59: Dank DS!

00:15:00: Und da gibt es wirklich eine Fülle von Beispielen ein ethisch positives Potenzial das sich da erschließt für uns als Menschheit.

00:15:08: Gleichzeitig gibt's auch einen ethisch negativen Potential und das gilt es zu vermeiden und nicht zu dulden oder zu tolerieren nur weil wir auch ein ethische positives Potential erschließen.

00:15:20: Wir machen oftmals den Denkfeld dass wir sagen okay Positiv negativ, lass mal das negative laufen weil es gibt ja auch etwas Positives.

00:15:26: Nein!

00:15:28: In dem Negativen steckt so viel drin was wir dringend angehen müssen weil wir sonst nie das ethisch positive Potenzial erreichen.

00:15:36: ich spiele an zum Beispiel die enormen negativen ökologischen Auswirkungen von DS.

00:15:44: Enormer Wasserverbrauch, enormer Energieverbraucher.

00:15:47: Natürlich können wir uns mit der Hoffnung quasi benebeln und einloulten, ja aber die DS werden uns schon mal retten.

00:15:53: Nein!

00:15:54: Uns wird die Zeit ausgehen wenn wir nicht gezielt daran arbeiten DS nachhaltiger zu machen also sie weniger Energie verbrauchen das sie weniger Wasser verbrauchern.

00:16:04: Ein Beispiel dafür dass wir diese ethischen Risiken anpacken müssen.

00:16:07: zweites Beispiel all die Menschenrechts- und Kinderrechtsverletzungen die in DS drinstecken Menschenrechtsverletzungen und Privatsphäre, Menschenreichtsverletzung von Datenschutz.

00:16:19: Urheberrechts- verletzung.

00:16:21: All das sind Dinge die wir da einfach laufen lassen können weil sie wirken sich ... das sind keine abstrakten Theorien.

00:16:27: Das wirkt sich ganz konkret auf das Leben von Menschen aus Die darunter leiden.

00:16:35: Also gilt es das anzupacken Und nicht zu sagen ja wir haben auch ein bisschen was Positives und deswegen kann man das negativ einfach laufenlassen.

00:16:41: Und die gute Nachricht, wir können das ethisch-positive Potenzial auch erreichen währenddem wir die ethischen Negativen aus der Welt schaffen.

00:16:52: Also wir müssen nicht das ethische negative Dulden nur um das ethish-positive Potenziale zu erreichen.

00:16:59: Gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter und überlegen uns was passiert genau mit menschlicher Arbeit?

00:17:06: Und da würde ich die These vertreten – und ich versuche dann schon noch die zu begründen aber ich beginne es mal mit der These Ich würde argumentieren, dass es zu einer massiven Reduktion von bezahlten beruflichen Arbeiten kommt.

00:17:18: Wieso?

00:17:21: Das Hauptargument dagegen ist, naja bisher in der Menschheitsgeschichte wenn wir so zurückschauen war's eigentlich so das immer mehr Technologie Mehrarbeit bedeutet hat.

00:17:38: Denkt zum Beispiel an die industrielle Evolution.

00:17:41: Bei der Dampfmaschine gab´s die Sorge auch Dass mehr Menschen aus der Arbeit getränkt werden.

00:17:45: was ist wirklich passiert?

00:17:47: Es kamen mehr Menschen in Arbeit, weil die Dampfmaschine zu einem massiven Wirtschaftswachstum geführt hat und deswegen mehr Menschen im Beschäftigung waren.

00:17:58: Also das großmehrheitliche Fachtiskurs vertretene Argument ist dann zu sagen war früher immer so.

00:18:07: also wird's da mal auch so sein?

00:18:10: Und dem ersten Moment leuchtet es ja auch ein!

00:18:13: Nur im zweiten Moment wenn man sich mal überlegt Wie viel hat eigentlich die Dampfmaschine gemeinsam mit DS?

00:18:20: Da merkt man schon, vielleicht kommt das Argument ein bisschen ins Wackeln.

00:18:23: Und wenn man sich dann anschaut kann es sein dass sich DS in ihrer Auswirkung auf menschliche Arbeit im gewissen Hinsichten unterscheidet von Dampf-Maschinen.

00:18:40: Dann kommt man unter anderem in meiner Forschung auf dreißig Unterschiede gestoßen Dreißig Alleinstellungsmerkmale von DS im Vergleich zu früheren technologiebasierten Wandelpochen in Bezug auf ihren Effekt auf menschliche Arbeit.

00:18:59: Keine Sorge, wir gehen es nicht alle dreißig durch!

00:19:02: Ich möchte beschränken auf ein paar die das glaube ich so ein bisschen anzeigen welche Richtung da die Argumentation geht.

00:19:08: Erstens Zielsetzung Die Zielsetzung bei DS ist Ersatz-Nichterleichterung.

00:19:17: Beispiel dafür zur Veranschaulichung das automatisierte Kastensystem im Lebensmittelgeschäft.

00:19:23: Das will nicht das Leben der Kassierin, der Kasserer angenehmer gestalten sondern es will die Kassieren den Kassiera von der Lohnliste streichen weil ich dadurch Kosten senken sprich einen Effizienzgewinn erreichen kann.

00:19:41: Der Schritt vom Flug zum Traktor da brauchst du Bäuer in den Bauern weiterhin nur ist die Arbeit körperlich weniger anstrengend.

00:19:51: Ihr merkt, Schritt von Erleichterung früher heute geht es um Ersatz.

00:19:58: Zweiter wesentliche Unterschied ist betrifft alle buchstäblich alle bezahlten beruflichen Aufgaben und nicht nur wie früher berufliche Aufgaben die wenig oder keine Qualifikation vorausgesetzt haben.

00:20:15: Also denkt an Roboter Kirurgen, Roboter Richter, Robotaanwälte nur mal ein paar Beispiele zu nennen und nicht auf die Frage der Moderation einzugehen.

00:20:28: Das spreche ich mir jetzt einfach nicht aus, das können wir uns selber denken!

00:20:30: Also das bedeutet dass wir einen ganz anderen Effekt sehen werden auf den Arbeitsmarkt als bei früheren technologiebasierten Wandelpochen.

00:20:45: Nun zwei Beispel zu nenne für diese dreißig Unterschiede die es da gibt.

00:20:51: Und die wären ja auch der Hauptgrund zu sagen okay dann stimmt aber diese These früher war so also wirds das mal genau gleich sein Nicht mehr, sondern wir müssen dann zur Kenntnis nehmen, dass sich unser Wirtschaftssystem vom Streben nach Vollbeschäftigung verabschiedet.

00:21:08: Wir verabscheiden uns als Wirtschaftsystem gerade vom Strebem nach Voll-Beschäftigungen.

00:21:16: Die gute Nachricht aus ethischer Sicht?

00:21:19: Das muss an sich keine schlechte ethische Nachricht sein!

00:21:24: Wenn ihr und ich ein bisschen mehr Ferien, mehr Freizeit, weniger oder gar nicht mehr arbeiten müssen ist das an sich schon mal noch nicht eine ethisch schlechte Nachricht.

00:21:35: Sie wird sehr schnell zur ethisch schlechten Nachricht, Entschuldigung die Stimmungsbremse weil wenn wir so tun als ob wir weiterhin in unserem Wirtschaftssystem nach Vollbeschäftigung streben aber die Realität in einer ganz andere Richtung läuft wird es zu sozialem Unfrieden kommen, weil die sozialstaatlichen Instrumente total überlastet werden.

00:22:05: Weil die nicht zum Beispiel Arbeitslosenversicherung haben wir nicht gebaut für irgendwie dreißig, vierzig, fünfzig, sechszig, siebzig Prozent der Bevölkerung sondern für ein paar weniger.

00:22:16: Zumal will die sozial staatlichen Instumente noch mehrheitlich übers Einkommen finanzieren und wenn Menschen aber nichts mehr verdienen, wären Sie auch nichts mehr in diese sozialstaatslichen Instumente einzahlen können.

00:22:29: Ja, jetzt seht ihr Mathematik.

00:22:30: Also wir sollten das Thema anpacken dass wir uns vom Streben nach Vollbeschäftigung verabschieden.

00:22:38: Wenn ich mit politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgerinnen über dieses Thema spreche bekomme ich eine Antwort Unisono weiter Bildung Fortbildung.

00:22:50: Noch schöner formuliert macht euch digital fit.

00:22:55: Das ist mein Lieblings... also liebungsantwort dich da bekommen Ironisier ich da schon allein im Ton so.

00:23:05: Was das bedeutet ist, wir haben eine systemische Veränderung also auf der Ebene des Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme eine Veränderungen die wir den einzelnen Menschen auflasten möchten.

00:23:18: Also in anderen Worten heißt es bitte begibt dich ins Hamsterrad rennmal driftig bis du digital fit bist.

00:23:26: dann verlassst du das hamsterrat hoffnungsvoll weil du bist ja dann digital fit Und wirst trotzdem keinen Job finden weil du einfach zu teuer bist als Mensch.

00:23:36: Du bist wahrscheinlich auch besser qualifiziert für gewisse Aufgaben aus Datenbersetzsystemen, aber du bist so viel teurer und dann willst du noch Urlaub und die vielleicht doch noch gewerkschaftlich organisieren?

00:23:48: Und ab und zu bist du auch noch krank.

00:23:49: von der schlechten Laune möchten wir jetzt gar nicht reden!

00:23:52: Also nein kein Job.

00:23:55: also sprich wir können doch nicht Menschen in der Illusion leben lassen.

00:24:00: hey bild euch weiter macht euch digital fit.

00:24:03: Du sagst noch die und die und sie zusatzausbildung besuchen, weil dann werdet ihr trotzdem noch einen Job finden?

00:24:11: Das scheint mir verantwortungslos zu sein.

00:24:16: Verantwortungsvoller mich argumentieren würde wäre es zu sagen okay wir anerkennen wie haben die technologie basierten möglichkeiten dass wir menschen weniger arbeiten müssen.

00:24:27: das ist wie gesagt noch nicht das ethische problem um.

00:24:32: das wird dann nicht so einem ethischen problem wenn wir es schaffen dass alle Menschen ein menschenwürdiges Dasein genießen können.

00:24:42: Also müssen wir uns überlegen, wie kriegen wir das hin?

00:24:44: Dass Menschen ohne zu arbeiten trotzdem nicht nur physisch überleben können – das wäre also das was als bedingungslose Grundeinkommen im Kern versucht oder sagen müssen einfach schauen, dass die Menschen überleben kann und ein bisschen kulturelle Teil habe, also ein bisschen am kulturellen Leben teilnehmen aber nicht so viel weil es wird dann zu teuer.

00:25:04: Und ich würde ihm argumentieren, dass aus einer Perspektive der Ethik der Menschenrechte nicht nur um physisches Überleben geht.

00:25:10: Sondern es geht auch darum, dass Menschen als Menschen menschenwürdig leben können.

00:25:15: und deswegen mein Vorschlag eine Entkoppelung von Einkommen und Arbeit in diesem Modell zusammengefasst.

00:25:22: das schlechteste an dem Modell ist der Name.

00:25:25: also kleine Klammer ist schon erstaunlich.

00:25:26: mehriges Forschungsprojekt und man bekommt keinen besseren Namen hin.

00:25:31: Also das bezieht sich auf mich.

00:25:34: Abgekürzt zärt SERT setzt sich zusammen.

00:25:37: Das sage ich nur einmal, weil dann reden wir einfach von SERT, weil ich mich schäme.

00:25:41: Society Entrepreneurship Research Time Modell.

00:25:47: Erster Punkt Entkoppelung von Einkommen und Arbeit.

00:25:53: Also sprich es bekommen alle ein bedingtes Grundeinkommen.

00:26:01: Ein bedingdes Grundeinkommen nicht ein Bedingungsloses Und dieses fällt deutlich höher aus als beim bedingungslosen Grundeinkommen, damit eben Menschen ein menschenwürdiges Leben damit führen können.

00:26:17: Zweiter Punkt – wieso bedingt?

00:26:22: Weil ich argumentieren würde dass eine bezahlte berufliche Aufgabe nicht nur finanzielle Absicherung bietet.

00:26:37: Ich habe in diesem Forschungsprojekt vierzig Funktionen identifiziert die ein bezahlter beruflicher Arbeitsplatz erfüllt.

00:26:47: Und da versuche ich nicht irgendwie Arbeit zu mystifizieren oder beschönigen, es gibt auch mühsame Arbeit alles gegessen aber wir dürfen nicht ausblenden dass bezahlte berufliche Arbeit weit über finanzielle Absicherung hinausgeht.

00:27:05: zum Beispiel Sinnstiftung Identitätsstiftungen.

00:27:11: stellt euch vor geht dann eine Party Kennt niemand?

00:27:16: Werde gefragt, was machst du?

00:27:17: Was machst

00:27:19: du?".

00:27:21: Die wenigsten von uns sagen.

00:27:23: Ich gehe gern Fußball spielen oder Skifahren oder Snowboarden oder Surfen – das auch immer ihr tut!

00:27:31: Wir sagen ich mache das und dass beruflich wenn wir in Ausbildung oder Weiterbildung oder Studium sind.

00:27:39: Ich mach das und das aber um später dann die Arbeit zu vollziehen selbst wenn wir in Rente sind, sagen wir ich bin jetzt in Pension aber früher habe ich das und das gemacht.

00:27:53: Und das meine ich nicht in keinster Weise ironisierend.

00:27:56: Das zeigt wie Sinn-und Identitätsstift eine bezahlte berufliche Aufgabe ist für uns Menschen.

00:28:04: Jetzt stellt euch mal vor, fünfzig pro siebzig Prozent der Kinder die jetzt ihren schulischen Weg beginnen werden am Ende der Pflichtschulzeit nicht einmal kurz oder mal vorübergehend keine Arbeit finden, sondern nie eine bezahlte beruflicher Arbeit nachgehen.

00:28:29: Das sollten wir uns ein paar Gedanken machen als Gesellschaft was da wegbricht nämlich also Quelle von Sinnstiftung und Identitätsstiftungen.

00:28:38: Was ebenfalls wegbricht.

00:28:39: und ein zweites Element von diesen vierzig Funktionen die eine bezahlt berufliche Tätigkeit erfüllt ist Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

00:28:53: Wieso?

00:28:55: Am bezahlten beruflichen Arbeitsplatz kann ich mir in der Regel nicht vollkommen aussuchen, mit wem ich zusammen arbeite.

00:29:03: Kann ja sein dass vielleicht beim Menschen zusammenarbeiten muss.

00:29:05: das frage ich euch jetzt nicht sondern denkt selber drüber nach die ich nicht leiden kann!

00:29:11: Die wir uns sympathisch sind.

00:29:14: Wenn ich mich aussuchen könnte nie gemeinsam mit mir an einem Büro sitzen würden aber sie sitzen halt dort Und ich muss mich auch regieren.

00:29:22: Im Idealfall lernen wir den Umgang mit Menschen, die uns nicht sympathisch sind, die wir nicht ausstehen können, die vielleicht auch politische Ansichten vertreten, die sowas von anderen Ende der Welt sind – das wird gar nicht mit ihnen darüber reden wollen!

00:29:33: Aber wir lernen damit umzugehen.

00:29:35: Wir lernen je nachdem im Idealfallen auch gemeinsam an einem Strick zu ziehen, um ein berufliches Ziel zu erreichen und das hat eine inkludierende und integrierende Funktion für Gesellschaft.

00:29:48: und auch das bricht weg, wenn Menschen keine bezahlten beruflichen Tätigkeiten nachgehen können.

00:29:53: Und dann gibt es eben noch ein paar andere Funktionen.

00:29:57: ich kürze ab.

00:29:58: also war geplant so nicht weil ich jetzt in den Zeitmangel komme sondern mein Vierzig sind ein bisschen viel.

00:30:03: Also die Aussage dieses Bezüge ist dann wir waren beim zweiten Punkt von Sert oder wieso bedingt?

00:30:09: Weil ich sagen würde müssen Menschen eine Chance geben möglichst viele dieser vierzig Funktion an die bisher bezahlte Arbeit erfüllt hat noch irgendwo mal erleben und erfahren zu können.

00:30:25: Und das wäre im SERT-Modell in einer sogenannten Society Time, also sprich dass jeder und jede von uns frei und selbstbestimmt entscheiden kann wo sie einen Beitrag zur Meisterung vom Gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen leisten möchte weil die gesamtgestschaftliche Herausforderungen die werden nicht ausgehen Und dann kann ich jede und jeder entscheiden, will ich Menschen auf der Flucht unterstützen.

00:30:53: Möchte ich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten?

00:30:55: Möcht ich ältere Menschen betreuen?

00:30:57: Weil ich möchte Bergbäu hin- und Bergbau unterstützen frei uns selbst bestimmt wo aber alle gleich lang.

00:31:04: das orientiert sich durchaus am schweizerischen Zivildienst.

00:31:08: Das ist ein Ersatzprogramm zum Militärdienst und das hat es hier nicht irgendwie despektierlich gemeint sondern einfach die geniale Alternative Weil dort kann ich ihm frei und selbstbestimmt wählen, wofür ich mich engagiere.

00:31:22: Das funktioniert seit über drei Jahrzehnten fantastisch in der Schweiz?

00:31:25: Und daran lehnt sich diese Society-Time an!

00:31:28: Mir ist wichtig nochmal zu betonen – nicht aus der Sorge, weil ich Angst hätte, dass Menschen nicht etwas Sinnvolles mit ihrer Zeit anfangen könnten, wer auch eigenartig als Ethiker so ein Menschenbild zu vertreten sondern weil ich Menschen überhaupt die Chance geben möchte das sie einige dieser Funktionen von bezahlter beruflicher Arbeit erleben können erfahren können.

00:31:48: Society Time wird das SM sert, was hat es mit Entrepreneurship und Research zu tun.

00:31:55: Dass wir gleichzeitig darauf achten müssen in unserer Gesellschaft dass weiterhin Anreize bestehen für Innovation, für Unternehmertum, für Forschung und Wissenschaft.

00:32:09: Und dieses Anreiz hier würde ich setzen dadurch dass Menschen die sich in Forschung, Wissenschaft, Innovation, Unterneemertum engagieren von der Society Time befreit werden.

00:32:21: Dann bleibt noch der Elefant im Raum.

00:32:24: und wie soll das Ganze finanziert werden?

00:32:27: Weil zusätzlich ist das Einkommen auch höher als bei Modellen des bedingungslosen Grundeinkommens.

00:32:34: Und da fällt jetzt ein Stichwort, dass niemand gern hört aber das wir normalerweise als Instrument sehen um genau solche Umverteilung Prozesse zu organisieren in einer Gesellschaft nämlich Steuer.

00:32:48: Und die müssen wir unorganisieren.

00:32:50: Das hat einen direkten Zusammenhang mit dem technologiebasierten Wandel weil aktuell wird Unmengen Geld mit Datenbasierten Systemern verdient von den fünf bis zehn multinationalen Technologiekonzernen, ein paar US- und mekanischen, ein Paar chinesische.

00:33:04: Die zahlen im Vergleich zu euch und mir keine Steuern – also die zahlen schon ein bisschen aber das ist nicht der Redewert!

00:33:13: Also müssen unser Steuersystem deingehend anpassen dass wir Daten besteuern erstens dass wir datenbasierte Systeme besteuern zweitens dass für Kapital anders besteuert als bisher drittens.

00:33:27: Und das müssen wir zwangsläufig, weil aktuell besteuern wir sehr stark einkommen und wenn Menschen aber nichts mehr verdienen kommt da nicht ganz so viel zurück also mit diesen drei Anpassungen des Steuersystems.

00:33:40: ich sage nicht dass es leicht wird, aber ich sag nur zumal für den vor diesem Moment sage ich Es ist ethisch begründbar, dass diejenigen die am meisten verdienen an diesem technologiebasierten Wandel auch mehr finanzieren von der Gesellschaft.

00:33:57: um es auch ein bisschen deutlicher zu machen.

00:33:59: Es ist erstaunlich, dass wir seit zwei, drei Jahrzehnten sehr intensiv diese technologiebasierte Wandel-Epoche entfalten lassen und noch nicht auf die Idee gekommen sind, das womit man eigentlich da sehr viel Geld verdient?

00:34:16: Und diejenigen, die sich da sehr stark bereichern, ein bisschen einen Fokus von Steuern zu bringen.

00:34:23: Ich weiß nicht wie lange wir noch warten wollen!

00:34:27: Also Dadurch können wir das höhere Grundeinkommen, dass höher deswegen ausfällt damit alle Menschen ein menschenwürdiges Dasein erleben können finanzieren.

00:34:39: Die Wertschöpfungskette wird effizienter.

00:34:41: sie wird effektiver wieso?

00:34:43: Also es kommt am Ende sind ist mehr da!

00:34:45: Am Ende dieser Wertschepfuchskette weil Maschinen sieben Tage, vierundzwanzig Stunden arbeiten ohne Urlaub ohne krank sein etc.

00:34:53: Also sprich, da ist am Ende mehr da und dieses Merk gilt es eben mit diesen drei Momenten in der Anpassung des Steuersystems entsprechend zu adressieren.

00:35:06: Nun ich habe angetönt das wird nicht ganz einfach und ich möchte das eigentlich einbetten in einen Vorschlag wie wir multinationale Technologiekonzerne dazu bringen damit zu machen.

00:35:24: Ich darf ab und zu Sachen auf internationaler Ebene machen, UNO etc.

00:35:32: Und um es zu verraten ich glaube darauf zu hoffen dass sie das selber merken ist keine gute Idee.

00:35:40: also quasi zu hofen.

00:35:42: ah nein stimmt das wohl der Mensch hat.

00:35:44: wir haben das jetzt die letzten zwanzig dreißig Jahre vergessen.

00:35:46: aber jetzt kümmern wir uns drum oder ja dann sind gerade dran den ganzen Planeten an die Wand zu fahren weil ein Glas Wasser ist der Wasserverbrauch für einen Vierhundert Worte Text, den ein generative TS ausspuckt.

00:36:11: Trinkwasser!

00:36:13: Stellt euch mal vor was das bedeutet jedem Sekunde weltweit.

00:36:19: also wir haben es so wie sie gemacht aber jetzt plötzlich kümmern wir uns um die Rettung des Planeten.

00:36:24: Ist glaube ich nicht ganz wenn eine realistische Einordnung beim besten Willen auch als Ethiker nicht.

00:36:30: Und deswegen meinen Vorschlag, was wir brauchen ist aus meiner Sicht eine menschenrechtsbasierte globale Regulierung von DS.

00:36:42: Global müssen wir es regulieren weil es ein globales Phänomen ist.

00:36:45: damit sage ich nicht dass Nationalstaaten nicht auch regulieren sollten das wir nicht auch als Regionen also zum Beispiel Europa regulieren soll aber immer mit der Perspektive dass wir das auch global regulieren müssen weil sonst spielen uns die fünf bis zehn multinationalen Technologiekonzerne gegeneinander aus, als Staaten und tanzen uns auf der Nase herum.

00:37:06: Das konnten wir in den letzten zwei Jahrzehnten schon beobachten.

00:37:09: Können wir lernen?

00:37:10: Haben wir gelernt, sollt man nicht mehr so machen!

00:37:13: Wieso Menschenrechts passiert?

00:37:16: Drei Gründe die dafür vor allem Ausschlag geben sind.

00:37:20: Erstens sind die Menschenrechte ein Minimalstandard also sie schützen das absolute Minimum nämlich physisches Überleben von Menschen um ein menschenwürdiges Dasein von Menschen nichts anderes.

00:37:33: Also es überfordert den technologischen Fortschritt nicht, der kann sich weiter entfalten.

00:37:39: Ich könnte mir da als Ethiker durchaus anspruchsvollere ethische Modelle vorstellen die dann wirklich zu einer Überforderung führen würden.

00:37:46: Zweitens und das wird gerne ausgeblendet ist wir brauchen für Wissenschaft ,wir brauchen für Forschung Wir brauchen für Innovationen Den Schutz der Menschenrechte.

00:38:02: Kurzes Denkbeispiel für alle nochmal alle Kraft zusammen.

00:38:05: Das heißt, wir sind am Ende der Zielgerade.

00:38:10: Stellt euch vor ein Labor A. In diesem Labor A gilt meinem Seusungsfreiheit Zugang zu allen verfügbaren Informationen und es hat aufgefordert dazu Autoritäten zu hinterfragen.

00:38:25: Labor B keine Meinungsseusungs Freiheit kein Zugang zur allen verfügelbaren Informationen.

00:38:33: Und wagt es gar ja nicht autoritäten so hinterfragend.

00:38:40: Frage an euch.

00:38:41: Welches dieser beiden Labore wird wohl am Ende des Tages innovativer sein?

00:38:46: Also wir brauchen den Schutz der Menschenrechte für Forschungsfreiheit, für Unabhängigkeit von Wissenschaft um überhaupt neue Dinge herauszufinden und nur deutlich zu machen dass es nicht einfach ein abstrakter Gedankengang ist.

00:39:00: Ich wurde auch schon eingeladen an Universitäten.

00:39:02: könnt ein paar Beispiele nennen, nicht die Universität noch andere Veranstaltungen.

00:39:06: aber ich mache das jetzt an einem Beispiel.

00:39:07: ums zu... einfach ich erzähle ein Beispiel.

00:39:11: Da wurde eingeladen zu einer Vorlesung.

00:39:13: Ging es um Menschenrechte und Innovationen, das Thema Menschenrechts durfte nicht im Titel erscheinen.

00:39:17: Der offizielle Titel war Friede, Freude, Eierkuchen.

00:39:21: Also wir gingen wie Glück- und Harmonie was glaube ich?

00:39:24: Wir haben natürlich dann meinen Vortrag über ... also meine Vorlesungen waren über Menschenrechten.

00:39:30: Die Studierenden im Hörsaal, dass werdet ihr, durften sich nicht zu Wort melden, durft keinen Pieps machen, um sich und ihre Liebsten nicht zu gefährden Und wir mussten dann für die Diskussion in ein Restaurant gehen, wo der wird.

00:39:45: Garantiert hat das ist eine sichere Raum da können alle offen sprechen und ich muss dann innerhalb von ein paar Stunden außer Landes gebracht werden weil das war die Zeit die lokalen Behörden gebraucht haben.

00:39:56: Ich glaube es waren irgendwie dreieinhalb Stunden um zu merken.

00:40:00: oh!

00:40:01: Der hatte ja gar nicht über Friedefreude Eierkuchen gesprochen.

00:40:05: und ich erzähle das nicht als Heldengeschichte weil das was super organisiert mit konnte gar nichts passieren.

00:40:10: Ich erzähle das deswegen, weil wir Menschenrechte brauchen.

00:40:13: Wir brauchen den Schutz und die Realisierung der Menschenrechten um überhaupt Wissenschaftforschung betreiben zu können und um innovativ zu sein.

00:40:21: Das ist der zweite Grund wieso Menschenrechts passiert?

00:40:23: Und der dritte Grund ist, weil Menschenrechter kulturelle religiöse weltanschauliche Vielfalt schützen indem sie euch und mich in unserer Freiheit schützen, selber entscheiden zu können ob wir uns religiös nicht religiöse wie auch immer verstehen wollen und entfalten wollen.

00:40:41: Und daraus entsteht erst Vielfalt!

00:40:44: Und eine schöne Seite von Vielfald nehmen vielen schönen Seiten von kultureller religiüser Wettanschauungsbasierter Vielfalte Eine.

00:40:52: schön ist noch dass sie auch noch innovationsfördernd wirkt als stellt euch vor, ein Heterogenzusammengesetztes Team.

00:41:01: das Letztere ist innovativer in der Regel.

00:41:05: Das wäre noch der dritte Grund.

00:41:06: Also menschenrechtsbasierte Globalregulierung.

00:41:08: und jetzt haben wir das Ziel schon vor Augen weil ich argumentieren würde dass kriegen wir nicht einfach so hin, dass wir sagen jetzt sollt das gelten und dann passiert es sondern wir müssen mich argumentieren würden etwas schaffen das dann auch diese menschenrechtspassierte global Regulierung durchsetzt.

00:41:26: Weil wenn diese Globalregulierung nicht durchgesetzt wird, dann ist sie das Papier nicht wert auf dem Sie steht.

00:41:35: Und darum der Vorschlag und das ist wirklich der letzte Gedanke den ich euch noch zumute Ich würde vorschlagen basierend auf meiner Forschung dass wir bei der UNO eine internationale Agentur für Datenbasierte Systeme Art gekürzt IDA schaffen sollten!

00:41:53: Wenn ihr da vorne Kerntechnik, Nukleartechnologien erkennt auf der Darstellung.

00:41:58: Dann ist das nicht ganz zufällig, sondern hat den Hintergrund dass ich diese IDA denke in Analogie zur internationalen Atomenergiebehörde bei der UNO weil da es die einzige UNO-Agentur ist mit Zähnen Die kann durchsetzen und sanktionieren.

00:42:19: Und ich glaube es ist durchaus hilfreich im Bereich von Daten basierten Systeme in Analogie zu Nukleatechnologien zu denken.

00:42:24: Weil was haben wir im Bereich für Nuklatechnologie gemacht?

00:42:27: sehr vereinfacht erläutert.

00:42:30: Wir haben geforscht, dann haben wir die Atombombe hergestellt, dann habe ich die Atombombe mehrfach eingesetzt und da haben wir gemerkt wenn wir so unreguliert weitermachen gibt es uns bald als Menschheit und als Planeten nicht mehr.

00:42:49: und haben uns dann zusammengerauft das internationale Gemeinschaft Und haben den Bereich Nukleartechnologien reguliert?

00:42:57: Erstens.

00:42:57: Und zweitens, haben wir bei der UNO ein internationaler Turmenergiebehörde geschaffen, die diese Regulierung durchsetzt – global!

00:43:05: Ist das perfekt?

00:43:07: Nein.

00:43:08: Wird dieses internationale Turmenergiebehöde von Staaten instrumentalisiert?

00:43:13: Ja, Big Time.

00:43:16: Insbesondere von den globalen Supermechten.

00:43:19: Hat sie Schlimmeres verhindert?

00:43:22: Ja Und das wäre auch das Ziel von Ida, dass sie Schlimmeres im Bereich von Daten basierten Systemen verhindert.

00:43:33: Und dieses Beispiel aus der Geschichte sollte nur ein bisschen Zuversicht versprühen, dass wir es hinkriegen!

00:43:38: Auch in einer geopolitisch angespannten Situation wieder heutigen.

00:43:42: Weil nur kurz zur Erinnerung damals war kein Krieg also so auch nicht so als hätten wir da uns alle friedlichen Armen gehangen und harmonisch die ganze Welt gestaltet.

00:43:50: nein aber trotzdem haben wir uns zusammengerauft weil wir ein gemeinsames Interesse gehabt haben Und das haben wir heute auch.

00:43:58: Jeder würde so funktionieren, drei Kernfunktionen.

00:44:01: erstens Marktzulassungsprozess – das meint dass ich nicht einfach ein Produkt auf den Markt werfen darf sondern dass ich zuerst zeigen muss, dass es Menschen und Umwelt nicht schadenzufügt.

00:44:13: Das haben wir in vielen anderen Industrien selbstverständlich.

00:44:18: nur bei Daten besitzen Systeme nicht!

00:44:21: Also zum Beispiel in der Pharmaindustrie.

00:44:23: Normatives Rosch können ich einfach eine Medikamente entwickeln und dann sagen, jetzt werfen wir uns auf den Markt und hoffen mal dass niemand dran stirbt.

00:44:30: Sondern die müssen das zuerst testen!

00:44:32: Dass dieser Marktzulassungsprozess existiert ist völlig außer Kritik.

00:44:36: also es gibt keine Pharmafirma die sagt wie sollten denen abschaffen?

00:44:39: Wäre auch eigenartig sondern sie sagen vielleicht schneller effizienter schlank und so.

00:44:44: aber an sich dass es eine solche Prüfung gibt ist selbstverständlich.

00:44:48: im Bereich von Datenbasierten Systeme gibt's sowas nicht.

00:44:53: Und jetzt muss ich euch ein widerliches Beispiel zumuten, frage es das Grünen der Abschluss?

00:44:59: Nein, ich sage dann schon noch nachher noch was Schöneres.

00:45:01: aber das widerliche Beispiel ist das folgende im Jahr zwanzig sechsundzwanzig ist es möglich eine Kinderbilder sexualisierende App Eine App die Kinderbilders sexualisiert als legal eingetragenes Unternehmern in einem ja in den USA.

00:45:19: Ich wollte sagen Rechtsstaat.

00:45:21: Also in den USA, wir wissen genau wo dieses Unternehmen sitzt und das Einzige was diesem Unternehmer passiert ist dass es Unmengen Geld verdient.

00:45:36: Da gibt's Handlungsbedarf.

00:45:37: deswegen Marktsulassungsprozess.

00:45:40: Zweitens Monitoring, kommt es zu Menschenrechtsverletzungen?

00:45:43: Kommt es zu Kinderrechts Verletzung an?

00:45:45: Kommtest du Umweltverschmutzung, Klimazerstörung durch oder mit DS?

00:45:49: wenn ja entsprechend Intervention das zu unterbinden.

00:45:52: Und die gute Nachricht jetzt wird sie eben optimistisch.

00:45:56: Datenbasissysteme haben für eine solche Durchsetzung die folgenden Vorteile.

00:46:00: Erstens sind auf Datenfluss angewiesen.

00:46:03: den kann ich stören wenn ich intervenieren will.

00:46:07: Zweitens Sie sind auch Vernetzung angewiesen.

00:46:10: Auch das kann ich stören, wenn ich entsprechend jemandem bestrafen möchte oder etwas unterbinden möchte.

00:46:17: Und drittens kann ich herausfinden woher das kommt weil Datenbasiertssysteme entsprechende Datenspuren hinterlassen.

00:46:24: also dass ermöglicht eigentlich eine entsprechende Durchsetzung.

00:46:27: und dritte Funktion ganz kurz die Förderung der technischen Zusammenarbeit weltweit Weil wir das Eingangs erwähnte ethisch positive Potenzial von DS besser, schneller erreichen werden wenn wir global zusammenarbeiten im Bereich von DS.

00:46:44: Und damit das nicht so einfach aussieht – also schon ein bisschen einfach eine kühne Idee aber dass er freulich daran die bekommt Fleisch am Knochen.

00:46:52: UNO-Generalsekretär Antonio Guterres unterstützt sowohl Menschrechtsbasierte globale Regulierung als auch die Schaffung von IDA bei der UNO und mit ihm sind einige Mitgliedstaaten dran das voranzutreiben.

00:47:04: IDA wird auch unterstützt von einem internationalen, interdisziplinären Expert-Innennetzwerk.

00:47:12: Von Unternehmern die sagen wir haben es satt dass wir von den fünf groß zehn großen multinationalen Technologiekonzernen erpresst und ausgebeutet werden aber auch vom Leuten wie Sam Altman dem Gründer von OpenAI sind die hinter JetGPT fragt mich nicht wieso.

00:47:28: also ich weiß schon wieso aber das ist jetzt nicht das Thema will auch unterstütze von seiner Heiligkeit im Dalalama Wurde auch unterstützt vom Papst Franziskus.

00:47:37: Auch Papst Leo der Vierzehnte hat deutlich gemacht, er will diesen Weg fortsetzen.

00:47:41: also wenn ihr euch in diese Nachbarschaft begeben möchtet ideronline.ch gibt es einen Knopf join.

00:47:49: Ida ist kein Spendenaufruf sondern nur die Möglichkeit eure ideelle Unterstützung von Menschenrechtsbasierte globaler Regulierung und von Ida zum Ausdruck zu bringen weil wir aktuell sehr intensiv im Gespräch sind mit Mitgliedstaaten der UNO damit jeder möglichst schnell geschaffen wird.

00:48:07: Ich danke euch ganz herzlich für eure Aufmerksamkeit und freue mich, wenn wir uns vielleicht nachher noch draußen bei einem Glas was auch immer sehen.

00:48:16: Danke schön!

00:48:32: Und wenn du mehr Vorträge vom Ah-Festival hören willst, abonniere diesen Podcast und folge uns auf Instagram.

00:48:44: Auch über Feedback freuen wir uns sehr, schreib' uns eine Mail

00:48:47: an am

00:48:48: et.

00:48:49: ah-festival.ch.

00:48:52: Aha!

00:48:53: Ein Podcast für Wissen ist eine Zusammenarbeit von Christoph Feldmann und mir Anna Matjarsiewicz.

00:48:58: Mitproduziert und komponiert hat Nikola Miloš Mijic.

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